Projekte 2024 | Kurt-Thomas-Kammerchor
BACH | MESSE IN H-MOLL | BWV 232
Traditionell zum 1. Advent führt der Kurt-Thomas-Kammerchor ein bedeutendes Oratorium oder ein großes instrumentalgebundenes Chorwerk auf. 2024 erklang die MESSE in H-MOLL, BWV 232, des Großmeisters Johann Sebastian Bach (1685-1750).
Die Messe in h-moll von Johann Sebastian Bach gilt als eines der gewaltigsten Werke der Musikgeschichte. Sie ist Bachs einzige Vertonung des vollständigen Ordinarium Missae mit den fünf feststehenden Teilen der altkirchlichen Liturgie.
Diese große Messe offenbart sich als Zusammenfassung der Vokalkunst Johann Sebastian Bachs, in der die differenzierte Vielfalt der liturgischen Teile auf höchstem kompositorischen Niveau meisterhaft nachgezeichnet ist. Die Reichhaltigkeit des virtuosen Musizierens und die beispiellose kompositorische Komplexität beeindrucken dabei ebenso wie die strahlende Festlichkeit der großen Rahmenchöre und die ergreifende Eindringlichkeit der klanglich eher verhaltenen Abschnitte. Mit der "h-moll-Messe" resümiert Johann Sebastian Bach die kompositorische und geistige Substanz seiner Musik als Vermächtnis für die Nachwelt. Hinterlassen hat er das "opus ultimus", das letzte seiner Vokalwerke und hiermit das "wahrscheinlich größte musikalische Kunstwerk (...), das die Welt gesehen hat" (C. F. Zelter).
Projekte 2023 | Kurt-Thomas-Kammerchor
Bach | Weihnachtsoratorium | BWV 248, I, II, V und VI
Krieger | Magnificat
Mit dem WEIHNACHTSORATORIUM, BWV 248, Kantaten I, II, V und VI, von Johann Sebastian Bach (1685-1750) erklang am 1. Advent eines der großartigsten und bedeutendsten Werke abendländischer Kirchenmusik und beliebtesten Chorwerke der Advents- und Weihnachtszeit überhaupt.
1734 unternahm es J. S. Bach als Leipziger Thomaskantor, den biblischen Bericht über die Geburt Christi nach den Evangelien von Lukas und Matthäus als sechs Kantaten zu komponieren, die auf die Weihnachtsfesttage verteilt bis Epiphanias aufgeführt wurden. Hierbei hat Bach – wie seinerzeit durchaus üblich – für die musikalische Ausgestaltung auf seine früheren prachtvollen, ursprünglich für den sächsischen Hof geschriebenen Kompositionen zurückgegriffen. Damit wurde aus ehemals Huldigungsmusik für weltliche Herrscher mit dem entstandenen Weihnachts-Oratorium eine beispiellose Festmusik zur Feier der Geburt des Himmelskönigs. Mit einer großartigen Bildhaftigkeit der musikalischen Darstellung der Weihnachtsgeschichte erreichte Bach eine Strahlkraft bis in die heutige Zeit, in der das Geheimnis der Menschwerdung Christi, verbunden mit der tiefen Hoffnung und der großen Verkündigung des Friedens auf Erden, immer aufs Neue die Zuhörenden mitnimmt, ergreift und an der frohen Botschaft teilhaben lässt.
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