Kurt-Thomas-Kammerchor Frankfurt am Main

Kurt Thomas Chamber Choir Frankfurt am Main


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Auch im Jahr 2018 stehen auf dem Konzertprogramm unter der künstlerischen Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs herausragende Werke der Musikliteratur aus allen Epochen, darunter bedeutende Werke von Johann Sebastian Bach (1685-1750) im Rahmen der traditionell hervorragenden Bach-Pflege an Dreikönig ebenso wie auch selten zu hörende musikalische Kostbarkeiten klassischer und zeitgenössischer Komponisten.

Zu Palmarum erwartet die Zuhörer das berühmte REQUIEM d-moll, KV 626, als letzte Komposition des Großmeisters Wolfgang Amadeus Mozart (1685-1750) sowie das Miserere (Psalm 50/51) des Bach-Sohnes Johann Christoph Friedrich Bach (1732-1795). Die Totenmesse, die Mozart (1756 – 1791) erst wenige Wochen vor seinem eigenen Tod zu komponieren begann und als sein letztes Werk nicht vollenden konnte, stellt musikgeschichtlich eine überwältigende Synthese dar, die an Bach und Händel sowie an alte a-cappella-Polyphonie erinnert und Ausdruck der universalen Musiksprache der Wiener Klassik ist. Der tiefgreifende Kontrast aus durchaus persönlicher Todesangst und Erlösungshoffnung behält auch für den Zuhörer seine große emotionale und erschütternde Wirkung. Mit dem Miserere des Bach-Sohn Johann Christoph Friedrich Bach, des sogenannten Bückeburger Bach, erklingt wieder eines der seltener zu hörenden Werke der klassischen Musikliteratur jenseits des Mainstreams, die durch Dreikönigskantor Andreas Köhs immer wieder dem Frankfurter Publikum vorgestellt werden.

Das traditionelle a-cappella-Konzert des Kurt-Thomas-Kammerchores im September 2018 unter dem Motto: "Nun danket alle Gott" ist vor allem dem Schaffen romantischer Komponisten gewidmet. Im Mittelpunkt der Konzerte steht daher die MESSE in G, op. 151, von Josef Gabriel Rheinberger (1839-1901) als bedeutendem Repräsentant einer vielfältigen Musikkultur am Ende der klassisch-romantischen Epoche, der mit seinem sehr umfangreichen kompositorischen Schaffen in der Tradition von Bach und Mozart stand. Darüber hinaus sind Motetten von Monteverdi, Altnickol, Scarlatti und Brahms zu hören.

Zum traditionellen Oratorienkonzert am 1. Advent wird der Kurt-Thomas-Kammerchor mit namhaften Solisten und dem Telemann-Ensemble unter der Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs die MARIENVESPER 1610 (VESPRO DELLA BEATA VERGINE) von Claudio Monteverdi (1567-1643) in Würdigung von dessen 375. Todestag im Jahr 2018 aufführen. Die 1610 veröffentlichte MARIENVESPER, bestehend aus einer Reihe von Motetten, darf wegen der Kombination traditioneller Kompositionstechniken mit seinerzeit modernen, dramatischen und barockopulenten Ausdrucksformen wohl zurecht als eines der ersten barocken geistlichen Werke bezeichnet werden, in denen Monteverdi durch die ganze Breite seiner musikalischen Formsprache sein kirchenmusikalisches Können unter Beweis stellte. Die Komposition ist „in Glanz, Abwechslungsreichtum von Klangfarbe und Komplexität der Ornamentation unerreicht“ (Jeffrey Kurtzmann). Daher wird Monteverdis Musik niemals „Alte Musik“ werden, sondern „stets glühende, lebendige Musik bleiben“ (Nicolaus Harnoncourt) und auch zukünftig das musikinteressierte Publikum in seinen Bann ziehen und begeistern.

Den Abschluss des Konzertjahres bilden wie in jedem Jahr das traditionelle WEIHNACHTSKONZERT des Kurt-Thomas-Kammerchores am 2. Weihnachtsfeiertag.

 


 

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