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Kurt - Thomas - Kammerchor Frankfurt am Main
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Sonntag, 05.05.2013, 18 Uhr, Dreikönigskirche Frankfurt am Main Samstag, 04.05.2013, 18 Uhr, Benediktinerinnenabtei Kloster Engelthal Altenstadt Verena Gropper, Sopran Elvira Bill, Alt Georg Poplutz, Tenor Christoph
Kögel, Bass Kurt-Thomas-Kammerchor
Telemann-Ensemble
Frankfurt Leitung: Andreas Köhs Konzert
in Frankfurt am Main: Schirmherr Stadtkämmerer
Uwe Becker Kirchendezernent der Stadt Frankfurt am Main |
Osteroratorium Missa in g-moll Himmelfahrtsoratorium von Johann
Sebastian Bach Wie
das Weihnachtsoratorium basieren auch das Oster- und Himmelfahrtsoratorium in ihrer Entstehung zu einem
beträchtlichen Teil auf einer weltlichen Vorlage, die Johann Sebastian Bach (1685-1750) anlässlich säkularer Feierlichkeiten
geschaffen hatte. Mit den Texten christlicher Verkündigung unterlegt und den
prächtigen Instrumentalsätzen sind sie jedoch hervorragend geeignet, die
zentralen christlichen Glaubenswahrheiten kraftvoll und intensiv zu
vermitteln. Dennoch sind das Osteroratorium, BWV 249 (Kommt, eilet und
laufet), und das Himmelfahrtsoratorium, BWV 11 (Lobet Gott in seinen
Reichen), seltener in Konzerten zu hören und trotz der meisterhaft
musikalisch übersetzten österlichen Freude und Glaubenszuversicht weit weniger
bekannt als die beiden großen Passionen und das Weihnachtsoratorium von
Johann Sebastian Bach. Gleiches
gilt auch für die vier lutherischen
Messen Bachs, hier die Missa in g-moll, BWV
235, obwohl sie zu den schönsten Gesangskompositionen aus seiner Leipziger
Zeit als Thomaskantor gehören. |
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Sonntag,
24.03.2013, 18 Uhr, Dreikönigskirche Frankfurt am Main Samstag,
23.03.2013, 19 Uhr, Bergkirche Niedergründau Gabriele
Hierdeis, Sopran Susanne
Schaeffer, Alt Georg Poplutz, Tenor Christoph
Kögel, Bass Daniel
Starke, Bass (Jesus) Kantorei
Sachsenhausen Kurt-Thomas-Kammerchor
Telemann-Ensemble
Frankfurt Leitung: Andreas Köhs Konzert
in Frankfurt am Main: Schirmherr Prof.
Dr. Klaus Ring Präsident der Polytechnischen Gesellschaft Stadt Frankfurt am
Main |
MARKUSPASSION von Gottfried
August Homilius So wie auch die vor wenigen Jahren im Archiv der Berliner
Sing-Akademie wiederentdeckte JOHANNESPASSION des Dresdner Kreuzkantors Gottfried August Homilius
(1714-1785), die im Jahre 2011 unter Leitung von Kantor Andreas Köhs erstmals in Dreikönig zu hören war, ist auch die
Passionsvertonung nach dem Evangelisten MARKUS eine sehr selten aufgeführte
musikalische Kostbarkeit und war wieder eine Frankfurter Erstaufführung in
der Dreikönigskirche. Homilius, als Schüler von Johann Sebastian Bach, war
nicht nur ein hervorragender Organist und wirkte als Musikdirektor an den
drei Dresdner Hauptkirchen, auch sein kompositorisches Schaffen war
umfangreich und in seiner Zeit sehr geschätzt. Homilus verbindet den Leidensbericht aus dem
Markusevangelium mit frei gedichteten Versen. Dem Pathos und dem Affekt der
Barockzeit setzt Homilius sangliche Melodik und grazile Ornamentik entgegen und
verleiht der Passionsmusik eine bis dahin nicht gekannte Leichtigkeit. Die
glanzvolle Instrumentierung unterstreicht die Dramatik des Geschehens in
ergreifenden Klangfarben und reflektiert gleichermaßen eine positiv besetzte
Glaubenserfahrung. Im Schlusschor der eindrucksvollen Vertonung der
Leidensgeschichte Christi bahnt sich bereits österliche Freude den Weg und
entlässt den Zuhörer hoffnungsvoll mit Hallelujaklängen. |
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Sonntag,
02.12.2012, 17 Uhr, Dreikönigskirche Frankfurt am Main Gabriele
Hierdeis, Sopran Claudia
Meurer, Sopran Anne
Bierwirth, Alt Georg Poplutz, Tenor Markus
Flaig, Bass Kantorei
Sachsenhausen Kurt-Thomas-Kammerchor
Telemann-Ensemble
Frankfurt Leitung: Andreas Köhs Konzert
in Frankfurt am Main: Schirmherrin Stadtälteste
Dr. h.c. Petra Roth Oberbürgermeisterin a. D. der Stadt Frankfurt am Main |
WEIHNACHTSORATORIUM, BWV 248, Kantaten I - III von Johann Sebastian Bach MAGNIFICAT in C-Dur von Johann Kuhnau Das
MAGNIFICAT in C-Dur von Johann Kuhnau (1660-1722)
ist eine weitgehend unbekannte Vertonung des Lobgesangs der Maria. Recherchen
ergaben, dass es sich bei der Aufführung dieser musikalischen Kostbarkeit um
eine Frankfurter Erstaufführung
handelte. Johann Kuhnau war Chorknabe an der Dresdner Kreuzkirche und
nach seinem Studium an der Leipziger Universität unmittelbarer Vorgänger von
Johann Sebastian Bach im Amt des Thomaskantors. In diesem hat Kuhnau die Kirchenmusik in Leipzig gut zwanzig Jahre
beeinflusst. Das MAGNIFICAT in
C-Dur ist das am größten angelegte der wenigen überlieferten
kirchenmusikalische Werke von Kuhnau. Im
Mittelpunkt des traditionellen Oratorienkonzertes zum 1. Advent stand das WEIHNACHTSORATORIUM, Kantaten I – III, von
Johann Sebastian Bach (1685-1750), das
wohl bekannteste Oratorium Bachs und eines der beliebtesten Chorwerke der
Advents- und Weihnachtszeit. Beglückende Lebensfreude, die in der Musik
ihresgleichen sucht, bricht in dem jubelnden Chor „Jauchzet, frohlocket, auf,
preiset die Tage, rühmet, was heute der Höchste getan!...“mit
elementarer Kraft hervor, vertieft sich zu stärkster Intensität des Gefühls
und tiefem Glauben. |
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Montag, 17.09.2012, 20 Uhr, Heiliggeistkirche Frankfurt am Main Sonntag,
16.09.2012, 18 Uhr, Dreikönigskirche Frankfurt am Main Samstag,
15.09.2012, 18 Uhr, Benediktinerinnenabtei Kloster Engelthal
Altenstadt
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MISSA OCTO VOCUM für achtstimmigen Doppelchor von Hans Leo Hassler Der KURT-THOMAS-KAMMERCHOR unter der künstlerischen
Leitung von Dreikönigskantor ANDREAS KÖHS stellte sein aktuelles
A-cappella-Konzertprogramm unter dem Motto des Psalms 98: Singet
dem Herrn ein neues Lied vor mit Werken von Sethus Calvisius (1556-1615),
Giovanni Gabrieli
(1557-1612), Hans Leo
Hassler (1564-1612), Johann
Sebastian Bach (1685-1750) und Hugo Distler (1908-1942). Im Jahre des 400. Todestages von Hans Leo Hassler (1564-1612)
stand im Mittelpunkt des Konzertes die MISSA OCTO VOCUM des in
Frankfurt am Main begrabenen Komponisten. Hasslers Messe für achtstimmigen Doppelchor lebt in ihrer
Vielstimmigkeit von der Klanggliederung des Raumes. Die entsprechende
Aufstellung der Chöre lässt den Zuhörer die unermessliche Klangschönheit und
Ausdruckskraft dieses Werkes erfahren. Das kompositorische Schaffen des in
Nürnberg geborenen deutschen Komponisten und Organisten wurde schon früh dank
seiner Ausbildung in Venedig bei Andrea und Giovanni Gabrieli
durch venezianische Mehrchörigkeit in
venezianisch-frühbarocker Klangentfaltung geprägt. Sein musikalischer
Berufsweg führte Hassler als
Organist und Kapellmeister später nach Augsburg, Ulm und Dresden. Von dort
begleitete der schon kranke Hassler
1612 Johann Georg I. zur Wahl des Kaisers
Matthias nach Frankfurt am Main, wo er am 8. Juni des gleichen Jahres
an Schwindsucht starb. Im Frankfurter Kaiserdom erinnert eine Gedenktafel an
den wohl bedeutendsten deutschen Komponisten seiner Zeit, Hans Leo Hassler. Vertonungen des Gotteslobs nach den Psalmen 96, 98 und 99 aus
verschiedenen Stilepochen umrahmten im Chorkonzert des Kurt-Thomas-Kammerchores
die Messe Hasslers. Hugo Distler, der als einer der führenden Vertreter der
modernen evangelischen Kirchenmusik und deren Erneuerungsbewegung nach 1920
gilt und vor 70 Jahren starb, komponierte seine mitreißende Motette über den Psalm 98 Mitte der 1930er Jahre als
1. Motette seiner Geistlichen Chormusik, op. 12. Den Abschluss des Konzertes bildete die
unübertroffene Vertonung des Psalms
98, Singet dem Herrn ein neues Lied, von Johann Sebastian Bach, BWV 225. Dreikönigskantor Andreas Köhs
ließ nach der Aufführung der Messe von Hassler die Schuke-Orgel in der
Dreikönigskirche durch die Fantasia super: „Komm, Heiliger Geist“, BWV 651,
von Johann Sebastian Bach (1685-1750)
erklingen. |
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Freitag,
08.06.2012, 19 Uhr, Dreikönigskirche Frankfurt am Main Gabriele
Hierdeis, Sopran Anne
Bierwirth, Alt Georg
Poplutz, Tenor Christoph
Kögel, Bass Daniel
Starke, Bass Kurt-Thomas-Kammerchor
Telemann-Ensemble
Frankfurt Leitung: Andreas Köhs
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ODE
FOR ST. CECILIA'S DAY (1692) von Henry Purcell Vom 07. bis 10. Juni 2012 wurde
Frankfurt am Main zu Europas Chorhauptstadt. Fast 500 Chöre mit fast 20.000
Sängerinnen und Sängern gaben an den vier Veranstaltungstagen in mehr als 25
verschiedenen Spielorten rund 600 Konzerte. Wer ein "Best of" der deutschen Chorszene erleben wollte,
durfte sich die Nacht der Chöre am Freitag, dem 08.06.2012, 19 – 24 Uhr, mit rund 60 Konzerten an mehr
als zehn Spielorten nicht entgehen lassen. Denn dieser Abend war denjenigen
Ensembles vorbehalten, die die Veranstalter mit hoher Qualität und innovativen
Programmen überzeugen konnten. (Quelle: www.chorfest.de) Der KURT-THOMAS-KAMMERCHOR, einer der besten Chöre der Stadt Frankfurt
am Main, gestaltete als Hausherr von Dreikönig das Eröffnungskonzert zur Nacht der Chöre in der Dreikönigskirche am
Sachsenhäuser Mainufer mit einem Programm zu Ehren der Heiligen Cäcilia als Patronin der Kirchenmusik. Seit dem Spätmittelalter wird
die Heilige Cäcilia von Rom als Patronin der Kirchenmusik verehrt, seit dem
17. Jahrhundert haben in allen Stilepochen bedeutende Komponisten große
Vokalwerke zu Ehren der Schutzpatronin geschaffen, darunter Henry Purcell,
Georg Friedrich Händel, Joseph Haydn oder Benjamin Britten mit Oden, Messen
oder Hymnen für St. Cäcilia. Für viele Chöre, die sich besonders der
Interpretation geistlicher Chormusik widmen, ist das Cäcilienfest am 22.
November ein besonderer Höhepunkt. So war es nur folgerichtig,
dass im Rahmen des Deutschen Chorfestes 2012 an einem der bedeutendsten Orte
für kirchenmusikalische Tradition in Frankfurt am Main, der Dreikönigskirche am Sachsenhäuser
Mainufer, mit einer strahlenden Cäcilien-Ode die Nacht der Chöre eröffnet
wurde. Zu hören waren die ODE FOR St. CECILIA'S DAY (1692)
(Cäcilien-Ode) sowie das Anthem
"Blow up the trumpet in Sion"
von HENRY PURCELL (1659-1695),
aufgeführt durch den KURT-THOMAS-KAMMERCHOR
unter der künstlerischen Leitung von Dreikönigskantor ANDREAS KÖHS. |
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Sonntag,
01.04.2012, 18 Uhr, Dreikönigskirche Frankfurt am Main Samstag,
31.03.2012, 19 Uhr, Bergkirche Niedergründau Gabriele
Hierdeis, Sopran Anne
Bierwirth, Alt Georg
Poplutz, Tenor Jens
Hamann, Bass (Jesus) Christoph
Kögel, Bass Kurt-Thomas-Kammerchor
Telemann-Ensemble
Frankfurt Leitung: Andreas Köhs Konzert
in Frankfurt am Main: Schirmherr Stadtkämmerer
Uwe Becker Kirchendezernent der Stadt Frankfurt am Main |
JOHANNESPASSION, BWV 245 von Johann Sebastian Bach Am Palmsonntag 2012 führte der
Kurt-Thomas-Kammerchor mit
namhaften Solisten, wie Gabriele Hierdeis, Sopran, Anne
Bierwirth, Alt, Georg Poplutz, Tenor, Jens
Hamann, Bass, Christoph Kögel, Bass, und dem Telemann-Ensemble Frankfurt unter der
Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs die JOHANNESPASSION von Johann
Sebastian Bach auf. Bachs JOHANNESPASSION fesselt ihr Publikum immer wieder neu durch ihre
tief und zeitlos beeindruckende musikalische Meisterschaft, mit der Johann
Sebastian Bach die Leidensgeschichte Jesu Christi erzählt und die sich in
dramatischen Chören mit imponierender Schöpferkraft, affektgeladener
Tonsprache sowie harmonischem und melodischem Reichtum offenbart. Die
einzigartige Verknüpfung eines sowohl erzählten als auch interpretierten
Evangeliums nach Johannes mit bildhafter Musiksprache löst die Passion
Christi aus einer zeitlichen und räumlichen Dimension. Sie bindet den Hörer
auch hier und heute fest in das Geschehen ein und bleibt ein
außergewöhnliches Glaubenszeugnis und musikalisches Werk, "vor dessen
Größe wir ehrfürchtig stille stehn" (Albert Schweitzer). |
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Sonntag,
27.11.2011, 17 Uhr, Dreikönigskirche Frankfurt am Main Samstag,
26.11.2011, 19 Uhr, Bergkirche Niedergründau Heike
Heilmann, Sopran Elvira Bill, Alt Joachim Streckfuß, Tenor Markus
Flaig, Bass Kurt-Thomas-Kammerchor
Telemann-Ensemble
Frankfurt Leitung: Andreas Köhs Konzert
in Frankfurt am Main: Schirmherrin Dr.
h.c. Petra Roth Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main |
MESSE in h-moll, BWV 232 von Johann Sebastian Bach Zum traditionellen
Oratorienkonzert am 1. Advent 2011 führte der Kurt-Thomas-Kammerchor mit namhaften Solisten (Heike Heilmann, Elvira Bill, Joachim Streckfuß,
Markus Flaig) und dem Telemann-Ensemble Frankfurt unter der
künstlerischen Leistung von Dreikönigskantor Andreas Köhs die MESSE in
h-moll von Johann Sebastian Bach
auf. Johann Sebastian Bachs
"h-moll-Messe" gilt als grandioses Monument abendländischer
Musikkultur. Als Bachs einzige Vertonung des vollständigen Ordinarium Missae
mit den fünf feststehenden Teilen der lateinischen Messliturgie (Kyrie,
Gloria, Credo, Sanctus und Agnus Dei) liefert sie wie kein anderes Werk eine
Zusammenfassung seiner Vokal- und Instrumentalkunst in ihrer gesamten
Vielfalt. Die Reichhaltigkeit des virtuosen Musizierens und die beispiellose
kompositorische Komplexität beeindrucken dabei ebenso wie die strahlende
Festlichkeit der großen Rahmenchöre und die ergreifende Eindringlichkeit der
klanglich eher verhaltenen Abschnitte. Die Ausarbeitung der "h-moll-Messe"
hat Bach noch in seinem letzten Lebensjahr beschäftigt. Hinterlassen hat er
hiermit das "wahrscheinlich größte musikalische Kunstwerk (...), das die
Welt gesehen hat" (Carl Friedrich Zelter). P.K. |
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Montag, 20.06.2011, 20 Uhr, Heiliggeistkirche Frankfurt am Main Sonntag, 19.06.2011, 18 Uhr, Dreikönigskirche Frankfurt am Main Samstag, 18.06.2011, 17 Uhr, Benediktinerinnenabtei Kloster
Engelthal Altenstadt
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MESSE in F-Dur, op. 130 von Franz Lachner Im Mittelpunkt des aktuellen
a-cappella-Konzertprogrammes des Kurt-Thomas-Kammerchores
unter Leitung von Dreikönigskantor Andreas
Köhs stand die 1859 in München uraufgeführte 8-stimmige MESSE in F-Dur, op. 130, von Franz Lachner (1803-1890). Der 1803 geborene Münchner
Hofkapellmeister und Generalmusikdirektor Franz Lachner gehört zu den
bedeutendsten süddeutschen Komponisten seiner Zeit. Als Ehrenbürger der Stadt
München sorgte er nicht nur mit seinem überaus umfangreichen und
erfolgreichen kompositorischen Schaffen von nahezu 200 Werken aller
Gattungen, sondern auch mit herausragenden Aufführungen mit dem Münchner
Hofopernorchester, der Einführung der Wiener Klassik und der Wiederaufführung
der Werke Bachs und Händels für Furore. In seiner 8-stimmigen Missa in F ist
die Hinwendung zu venezianischer Mehrchörigkeit und gleichzeitiger polyphoner
Durchdringung charakteristisch, er selbst bezeichnete sie als sein vielleicht
bestes Werk. Dennoch geriet sein kompositorisches Schaffen nach seinem Tod
1890 als nicht mehr zeitgemäß bald in Vergessenheit und fand erst etwa 100 Jahre
später wieder gebührende Beachtung. Darüber hinaus sang der
Kurt-Thomas-Kammerchor Motetten von Claudio
Monteverdi (1567-1643), Johann
Hermann Schein (1586-1630) und Gottfried
August Homilius (1714-1785). Den Abschluss des ersten Teils
des Konzertes bildete die Aufführung der Motette Spem in alium des englischen Komponisten des 16. Jahrhunderts Thomas Tallis (um 1505-1585). Die
40-stimmige Motette, die Thomas Tallis vermutlich im Jahre 1573 zum 40.
Geburtstag von Queen Elisabeth I. komponierte, ist ursprünglich für jeweils
fünf eigenständige Vokal-Stimmen in insgesamt acht Chören notiert und schafft
insbesondere durch die räumliche Positionierung der einzelnen Chöre im
Kirchenraum ein berauschendes Klangerlebnis. Die Vertonung der tiefen
Hoffnung in den gnädigen Schöpfer nach dem alttestamentlichen Buch Judith
stellte der Kurt-Thomas-Kammerchor nun in einer Bearbeitung für 22 Stimmen in
fünf Chören von Bernhard Noll,
selbst Mitglied des Kurt-Thomas-Kammerchores, vor und ermöglichte damit die
sehr selten realisierbare Live-Aufführung dieses einzigartigen Vokalwerkes. |
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Sonntag,
10.04.2011, 17 Uhr, Dreikönigskirche Frankfurt am Main Samstag,
09.04.2011, 18 Uhr, Benediktinerinnenabtei Kloster Engelthal Altenstadt Gabriele
Hierdeis, Sopran Anke
Nitzl, Sopran Anne
Bierwirth, Alt Georg
Poplutz, Tenor Christoph Kögel, Bass Daniel Starke, Bass (Pilatus) Kantorei
Sachsenhausen Kurt-Thomas-Kammerchor
Telemann-Ensemble
Frankfurt Leitung: Andreas Köhs Konzert
in Frankfurt am Main: Schirmherr Prof. Dr.
Klaus Ring Prasident der Polytechnischen Gesellschaft Stadt Frankfurt am
Main |
JOHANNESPASSION von Gottfried August Homilius Namhafte Solisten:
Gabriele Hierdeis und Anke Nitzl, Sopran, Anne Bierwirth, Alt, Georg Poplutz, Tenor, Christoph Kögel und Daniel Starke, Bass, führten mit der Kantorei Sachsenhausen und Gästen aus dem Kurt-Thomas-Kammerchor sowie dem Telemann-Ensemble Frankfurt unter der Leitung von
Dreikönigskantor Andreas Köhs die JOHANNESPASSION von Gottfried August Homilius (1714-1785)
auf. Im erst vor wenigen Jahren
wiederentdeckten, während des zweiten Weltkrieges ausgelagerten und über
Jahrzehnte nicht zugänglichen Archiv der Berliner Sing-Akademie wurde neben
weiteren bemerkenswerten Werken der deutschen Musikgeschichte auch die bis dahin
unbekannte „Johannespassion" des Dresdner Kreuzkantors und Bach-Schülers
Gottfried August Homilius (1714-1785) aufgefunden. Erst das detaillierte
Studium aller Quellen konnte die vorliegende Passion zweifelsfrei dem
Kreuzkantor Homilius zuordnen. Diese Vertonung der Passion
nach dem Evangelisten Johannes hatte ihren besonderen Wert in der Verbindung
von traditioneller Form und frühklassischer Musik und gehört zu den letzten
ihrer Art aus dem 18. Jahrhundert. Ausdrucksstark sind die vielfältigen Choreinsätze,
die wie schon bei J.S. Bach als Turba-Chöre die Äußerungen der Volksmassen
und verschiedenen Volksgruppen in der Passionsgeschichte übernehmen sowie die
als Ruhepol fungierenden einfach strukturierten Choralsätze. In den Arien
überzeugt Homilus in temperamentvollen wie auch in berückend-anmutigen
Passagen mit melodischem Einfallsreichtum und klarer unspektakulärer
Linienführung. Als Chorkomponist in seiner Zeit gerühmt und als großer
Kirchenkomponist verehrt gilt Gottfried August Homilius als bedeutendster
Komponist in der langen Reihe der Kreuzkantoren. Mit der Frankfurter Erstaufführung der Johannes-Passion von Gottfried
August Homilius konnte diese Kostbarkeit der geistlichen Chormusik in seiner
hoffnungsfrohen Betrachtungsweise der Passionsgeschichte nun auch dem
interessierten Konzertpublikum in Frankfurt am Main zugänglich gemacht
werden. |
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Sonntag,
28.11.2010, 17 Uhr, Dreikönigskirche Frankfurt am Main Samstag,
27.11.2010, 19 Uhr, Bergkirche Niedergründau Gabriele
Hierdeis, Sopran Birgit
Schmickler, Alt Joachim
Streckfuß, Tenor Christoph
Kögel, Bass Kantorei
Sachsenhausen SELF-Chor
der Heinrich-Mann-Schule Dietzenbach-Steinberg Kurt-Thomas-Kammerchor
Telemann-Ensemble
Frankfurt Leitung: Andreas Köhs Konzert
in Frankfurt am Main: Schirmherrin Dr.
h.c. Petra Roth Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main |
MAGNIFICAT von Felix Mendelssohn-Bartholdy GLORIA in excelsis Deo von Johann Christian Bach Namhafte Solisten (Hierdeis, Schmickler, Streckfuß, Kögel) führten mit der Kantorei Sachsenhausen, dem SELF-Chor der Heinrich-Mann-Schule
Dietzenbach-Steinberg sowie Gästen aus dem Kurt-Thomas-Kammerchor Frankfurt und mit dem Telemann-Ensemble Frankfurt unter der künstlerischen Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs zum
Beginn der Adventszeit zwei besondere Kostbarkeiten klassischer Chorliteratur
auf, die dem kirchenmusikalisch interessierten Publikum sehr selten geboten
werden. Die 1822 groß angelegte
Vertonung des MAGNIFICAT von Felix Mendelssohn-Bartholdy
(1809-1847) ist ein brillantes Werk des damals erst dreizehnjährigen
Komponisten mit bereits eigenem Stil und lässt dennoch sein großes Vorbild
Johann Sebastian Bach deutlich erkennen. Allerdings ist es nicht geklärt, ob
dieses herausragende Frühwerk Mendelssohns seinerzeit je aufgeführt wurde.
Ein weiteres eher selten zu hörendes Oratorium ist das strahlende und
ausdrucksstarke GLORIA in excelsis Deo
des jüngsten Sohnes von Johann Sebastian Bach, Johann Christian Bach (1735-1782), der auch als der „Mailänder“
oder „Londoner“ Bach bekannt ist und dem als Komponist der Frühklassik großer
Einfluss auf den Stil des jungen Mozarts zugeschrieben wurde. |
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Montag, 27.09.2010, 20 Uhr, Heiliggeistkirche Frankfurt am Main Sonntag,
26.09.2010, 17 Uhr, Dreikönigskirche Frankfurt am Main Samstag,
25.09.2010, 18 Uhr, Benediktinerinnenabtei Kloster Engelthal Altenstadt |
MASS in g minor for soli and double chorus von Ralph Vaughan Williams Der Kurt-Thomas-Kammerchor stellte sein aktuelles A-cappella-Konzertprogramm
vor. Im Mittelpunkt des Konzertes unter Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs stand die 1921
entstandene Mass in g minor von Ralph Vaughan Williams (1872-1958). Der 1872 geborene Ralph
Vaughan Williams gehört zu den bedeutendsten englischen Komponisten seiner
Zeit, war Schüler von Stanford und Ravel und mit dem Komponisten Gustav Holst
eng befreundet. Ralph Vaughan Williams komponierte zahlreiche große
Chorwerke, 9 Symphonien, einige Solokonzerte, Kammermusik, Lieder,
Filmmusiken und Opern. Das englische Volkslied und die englische Musik der
Renaissance beeinflussten erheblich seinen Kompositionsstil. Mit der 1922 in
Birmingham uraufgeführten doppelchörigen Messe in g-moll schuf er ein Werk,
das trotz der kirchentonalen Harmonikvorstellungen seiner Zeit von traditionellen Techniken des
Komponierens geprägt ist und in seinem Klang die Einflüsse der frühen
abendländischen Mehrstimmigkeit erkennen lässt. Der 1958 gestorbene Komponist
ist in der Londoner Westminster Abbey beigesetzt. Weiter standen auf dem
Programm des Konzertes des Kurt-Thomas-Kammerchores Johann Sebastian Bachs Motette „Fürchte dicht nicht, ich bin bei dir“, BWV 228, und weitere
ausgewählte Vokalwerke von Johann
Pachelbel und Johann Sebastian
Bach. Dreikönigskantor Andreas Köhs
brachte außerdem im Jahr des 200. Geburtstages von Robert Schumann (1810-1856) die 1. und 2. Fuge der Sechs Fugen
über den Namen B-A-C-H, op. 60, des genialen deutschen Komponisten der
Romantik auf der großen Schuke-Orgel zu Gehör. |
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Sonntag,
28.03.2010, 17 Uhr, Dreikönigskirche Frankfurt am Main Samstag,
27.03.2010, 18:30 Uhr, Bergkirche Niedergründau Heike
Heilmann, Sopran Britta
Jacobus, Alt Georg Poplutz, Tenor Thilo Dahlmann, Bass
Christoph Kögel, Bass Kurt-Thomas-Kammerchor
Frankfurter Kinderchor Neeber-Schuler
Telemann-Ensemble
Frankfurt Leitung: Andreas Köhs Konzert in der
Dreikönigskirche Frankfurt:
Schirmherr Norbert Kartmann MdL
Präsident des Hessischen Landtages |
MATTHÄUSPASSION von Johann Sebastian Bach Die Solisten:
Heike Heilmann, Sopran, Britta Jacobus, Alt, Georg Poplutz, Tenor, Thilo
Dahlmann, Bass und Christoph Kögel, Bass musizierten mit dem Kurt-Thomas-Kammerchor, dem
Frankfurter Kinderchor Neeber-Schuler und dem Telemann-Ensemble Frankfurt
unter der Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs . Die Matthäuspassion, BWV 244, des Leipziger Thomaskantors Johann
Sebastian Bach (1685-1750) gilt
als eines der gewaltigsten Werke der Musikgeschichte. Die ausladende Anlage
des 1727 für den Karfreitagsgottesdienst in der Leipziger Thomaskirche
komponierten Werkes mit zwei Chören, zwei Orchestern, fünf Solisten und
Kinderchor sprengte seinerzeit jeglichen Vorstellungsrahmen. Die
Matthäuspassion zeugt nicht nur von der Meisterschaft, mit der Bach die
Vokal- und Instrumentalkomposition beherrschte, sondern vor allem auch von
seiner Kunst, ein Werk in solcher Vollkommenheit zu schaffen, dass sich
niemand seiner überwältigenden Gefühlstiefe entziehen kann. Und dies umso
mehr, als dieses musikalische Meisterwerk christlicher Verkündigung in dem
ihm angemessenen sakralen Raum zur Aufführung kam. |
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Sonntag,
29.11.2009, 17 Uhr, Dreikönigskirche Frankfurt am Main Samstag,
28.11.2009, 19 Uhr, Bergkirche Niedergründau Gabriele
Hierdeis, Sopran Britta
Jacobus, Alt Georg Poplutz, Tenor Markus Flaig, Bass
Kurt-Thomas-Kammerchor
Telemann-Ensemble
Frankfurt Leitung: Andreas Köhs Konzert in der
Dreikönigskirche Frankfurt:
Schirmherrin Frau Dr. h. c. Petra Roth
Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main
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MESSIAH von Georg Friedrich Händel Das traditionelle Oratorienkonzert
zum 1. Advent war im Jahre 2009 dem 250. Todestag von Georg Friedrich Händel
gewidmet. Die Solisten (Gabriele
Hierdeis, Sopran, Britta Jacobus, Alt, Georg Poplutz, Tenor, Markus Flaig,
Bass), der Kurt-Thomas-Kammerchor und
das Telemann-Ensemble Frankfurt brachten unter Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs das Oratorium MESSIAH
von Georg Friedrich Händel
(1685 - 1759) in englischer
Originalsprache zu Gehör. Das von Händel im Jahre 1741 komponierte
und 1742 in Dublin als Benefizkonzert uraufgeführte auf englischsprachigen
Bibeltexten basierende Oratorium beschreibt in drei Teilen die christliche
Heilsgeschichte von den alttestamentlichen Prophezeiungen über das Leben und
Sterben Jesu Christi bis hin zur Wiederkehr Christi am Jüngsten Tag. Es ist
ein geradezu einzigartiges Werk musikalischer Verkündigung des Christentums. Das „Halleluja“ beschließt als berühmtester Satz des Oratoriums seinen
zweiten Teil und an vielen – englischsprachigen – Orten der Welt ist es
Brauch, dass das Publikum sich dazu erhebt, so wie es der Legende nach König
Georg II. als Zeichen seiner Ergriffenheit getan haben soll. Mit dem Oratorium MESSIAH (in englischer Sprache) kam
eines der bis heute populärsten Werke geistlicher Musik des christlichen
Abendlandes zur Aufführung und es wird mit Sicherheit auch zukünftig das
musikinteressierte Publikum in seinen Bann ziehen und begeistern. |
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Sonntag,
28.06.2009, 16 Uhr, Evangelische Kirche Kassel-Kirchditmold Montag, 22.06.2009, 20 Uhr, Heiliggeistkirche Frankfurt am Main Sonntag,
21.06.2009, 18 Uhr, Dreikönigskirche Frankfurt am Main Samstag,
20.06.2009, 18 Uhr, Benediktinerinnenabtei Kloster Engelthal Altenstadt Schirmherr des Konzerts in der Dreikönigskirche
Frankfurt: Stadtrat Dr. Lutz Raettig Vorsitzender
des Aufsichtsrates der
Morgan Stanley Bank |
MESSE, op. 54 für fünf Solostimmen und zwei fünfstimmige Chöre von Louis Spohr Der Kurt-Thomas-Kammerchor stellte im Louis-Spohr-Jahr
2009 sein aktuelles A-cappella-Konzertprogramm vor. Im Jahre des 225.
Geburtstages und 150. Todestages des großen Komponisten und genialen Geigers Louis Spohr (1784-1859) stand im
Mittelpunkt der Konzerte des Kurt-Thomas-Kammerchores
unter Leitung von Dreikönigskantor Andreas
Köhs die 1821 entstandene Messe
op. 54. Wenngleich unbegleitete geistliche Vokalwerke der Alten Musik für
Louis Spohr vorbildhaft waren, so ist doch seine Messe op. 54 weit entfernt
von einer Stilkopie, sondern vielmehr eine Verwirklichung romantischen
Klangdenkens, die zudem durch ihre Dreichörigkeit mit dem jeweils
fünfstimmigen Doppelchor und dem ebenfalls fünfstimmigen Solo-Chor höchste
Anforderungen an ein leistungsstarkes Chorensemble stellt. Der 1859 in Kassel gestorbene
Komponist, geniale Violinvirtuose und Dirigent wusste sein Konzertpublikum in
ganz Europa zu begeistern. Louis Spohr genoss auch als Organisator von
Musikfesten einen hervorragenden Ruf, moderne Orchester haben ihm viel zu
verdanken. Er prägte das Kulturleben Kassels in ganz erheblichem Maße, aber
auch in Frankfurt am Main wirkte er 1817-1819 als Opern- und Musikdirektor am
Staatstheater und hatte die Leitung des Orchesters der Frankfurter
Museumsgesellschaft inne. Weiter standen auf dem
Programm der Konzerte des Kurt-Thomas-Kammerchores ausgewählte Vokalwerke von
Heinrich Schütz (100. Psalm: „Jauchzet dem Herrn alle Welt“), Johann
Sebastian Bach (Singet dem Herrn ein neues Lied, BWV 225), Felix
Mendelssohn-Bartholdy (Sechs Sprüche, op. 79) und Benjamin Britten (A Hymn to
the Virgin). Andreas Köhs spielt außerdem auf der großen Schuke-Orgel Felix
Mendelsohn-Bartholdy’s Choral mit Variationen für Orgel über „Wie groß ist
des Allmächt’gen Güte“. |
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Samstag,
01.11.2008, 19 Uhr, St. Michaelis Lüneburg Sonntag,
26.10.2008, 17 Uhr, Dreikönigskirche Frankfurt am Main Samstag,
25.10.2008, 18 Uhr, Benediktinerinnenabtei Kloster Engelthal / Altenstadt Gabriele
Hierdeis, Sopran Christoph
Kögel, Bass Kurt-Thomas-Kammerchor Kammerphilharmonie
Bad Nauheim Leitung
und Orgel: Andreas Köhs Schirmherr des Konzerts in der Dreikönigskirche
Frankfurt: Stadtrat Prof. Dr. Felix Semmelroth Kulturdezernent
der Stadt
Frankfurt am Main |
REQUIEM von Gabriel Fauré und Herbert Norman
Howells Als besonderes Kleinod der
Vokal-Literatur mit hohem Anspruch erklang das 8-stimmige „Requiem“ (1936) des englischen
Kirchenmusik-Komponisten Herbert
Norman Howells (1892-1983), ein Requiem, welches Howells 1936 unter dem
tiefen Eindruck der Erschütterung über den frühen Tod seines halbwüchsigen
Sohnes schuf, jedoch erst 1980 zur Aufführung brachte. Als Kontrapunkt kam die
unübertroffene sehnsuchts- und hoffnungsvolle Motette Johann Sebastian Bach’s: „Komm, Jesu, komm“ BWV 229, zur
Aufführung. Das Konzert gipfelte in der
besonderen REQUIEM-Vertonung des
in Deutschland eher unbekannt gebliebenen außergewöhnlichen französischen
Komponisten Gabriel Fauré
(1845-1924). Als Schüler von Camille Saint-Saënt und Lehrer von Maurice Ravel
war der Pariser Chorleiter und Organist für die moderne Musik des 20.
Jahrhundert von fundamentaler Bedeutung. Fauré
vertonte in seinem Requiem nicht den gesamten Text der Totenmesse, sondern
verzichtete u.a. auf das „Dies Irae“, die Androhung der Höllenqualen und des
himmlischen Strafgerichts. Er wollte hingegen ein intimes, fried- und liebevolles Requiem komponieren und den
Tod nicht nur als schmerzliches Erlebnis, sondern Befreiung begreifen. |
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Montag,
10.03.2008, 20 Uhr, Heiliggeistkirche Frankfurt
am Main (Dominikanerkloster) Sonntag,
09.03.2008, 18 Uhr, Dreikönigskirche Frankfurt am Main Samstag,
08.03.2008, 17.30 Uhr, Benediktinerinnenabtei Kloster Engelthal / Altenstadt Georg
Poplutz, Tenor Markus
Flaig, Bass Kurt-Thomas-Kammerchor Leitung
und Orgel: Andreas Köhs Schirmherr des Konzerts in der Dreikönigskirche
Frankfurt: Dr. Rüdiger Volhard Vorsitzender
der Kurt Thomas – Haus der Chöre e.V. |
CHORAL-PASSION, op. 7 von Hugo Distler (zum 100. Geburtstag) Im Mittelpunkt des Passionskonzertes
2008 stand die Aufführung der 5-stimmigen deutschen CHORAL-PASSION, op. 7 von Hugo
Distler (1908-1942) in Würdigung des 100. Geburtstages dieses
Kirchenmusikkomponisten, der als einer der führenden Vertreter der modernen
evangelischen Kirchenmusik galt, durch den Kurt-Thomas-Kammerchor und
die Solisten Georg Poplutz,
Tenor (Evangelist), und Markus Flaig,
Bass (Jesus), unter der Leitung von Andreas
Köhs. Distler selbst, der besonders
geprägt war von dem packenden Eindruck, den die Lübecker
Karfreitags-Aufführungen der Matthäus-Passion von Schütz auf ihn ausgeübt
hatten, bezeichnet den Gedanken einer zeitgemäßen Darstellung der
Passionsgeschichte und dennoch im Geist der alten durch Schütz zur Vollendung
geführten a-cappella-Passion, die durch eine volkhafte,
allgemeinverständliche, lapidare, ebenso primitive wie eindringliche Sprache
charakterisiert sei, als Auslöser zur Schaffung dieser eindrucksvollen
Komposition. Als weiteres besonderes
Kleinod der Vokal-Literatur mit hohem Anspruch wurden das 8-stimmige „Agnus Dei“ (1981) von Krzysztof Penderecki (*1933) und die Musikalischen Exequien von Heinrich Schütz (1585-1672)
aufgeführt. Besondere Würdigung erfuhr
auch der Frankfurter Komponist Kurt
Hessenberg (1908-1994), der in diesem Jahr ebenfalls 100
Jahre alt geworden wäre, mit der Aufführung seiner CHORAL-PARTITA für ORGEL: "O
Welt, ich muß dich lassen", op. 43, No. 2 durch
Dreikönigskantor Andreas Köhs auf
der großen Schuke-Orgel der Dreikönigskirche. Kurt Hessenberg gehört wie
Hugo Distler ebenfalls zu den bedeutendsten Vertretern der evangelischen
Kirchenmusik des 20. Jahrhunderts. Hessenberg war Professor für
Komposition an der Frankfurter Musikhochschule und wurde für sein Wirken mit
hohen Auszeichnungen der Stadt Frankfurt, des Landes Hessen und der
Bundesrepublik Deutschland geehrt. |
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Sonntag,
02.12.2007, 17 Uhr, Dreikönigskirche Frankfurt am Main Samstag,
01.12.2007, 19 Uhr, Bergkirche Niedergründau Gabriele
Hierdeis, Sopran Renata
Grunwald, Sopran Hans-Jörg
Mammel, Tenor Georg Poplutz, Tenor Thomas Eßmann, Tenor Daniel
Starke, Bass Peter Brock, Bass
Kurt-Thomas-Kammerchor
Telemann-Ensemble
Frankfurt Leitung: Andreas Köhs Konzert in der
Dreikönigskirche Frankfurt:
Schirmherrin Frau Dr. h. c. Petra Roth
Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main |
MARIENVESPER (1610) von Claudio Monteverdi Namhafte Solisten, der Kurt-Thomas-Kammerchor und das
Telemann-Ensemble Frankfurt brachten zum traditionellen Oratorienkonzert am 1.
Advent unter Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs die MARIENVESPER
1610 von Claudio Monteverdi
(1567 – 1643) zu Gehör. Die 1610 veröffentlichte
MARIENVESPER, bestehend aus einer Reihe von Motetten, darf wegen der
Kombination traditioneller Kompositionstechniken mit seinerzeit modernen,
dramatischen und barockopulenten Ausdrucksformen wohl zurecht als eines der
ersten barocken geistlichen Werke bezeichnet werden, in denen Monteverdi
durch die ganze Breite seiner musikalischen Formsprache sein kirchenmusikalisches
Können unter Beweis stellte. Die Komposition ist „in Glanz,
Abwechslungsreichtum von Klangfarbe und Komplexität der Ornamentation
unerreicht“ (Jeffrey Kurtzmann). Daher wird Monteverdis Musik niemals „Alte
Musik“ werden, sondern „stets glühende, lebendige Musik bleiben“ (Nicolaus
Harnoncourt) und auch zukünftig das musikinteressierte Publikum in seinen
Bann ziehen und begeistern. |
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Sonntag,
17.06.2007, 18 Uhr, Dreikönigskirche Frankfurt am Main Gabriele
Hierdeis, Sopran Birgit
Schmickler, Alt Georg
Poplutz, Tenor Christoph
Kögel, Bass Kantorei
Sachsenhausen SELF-Chor
der Heinrich-Mann-Schule Dietzenbach-Steinberg Einstudierung:
Barbara Wendtland) Kurt-Thomas-Kammerchor
Kammerphilharmonie
Bad Nauheim Leitung: Andreas Köhs Schirmherr Stadtrat
Prof. Dr. Felix Semmelroth Kulturdezernent der Stadt Frankfurt am Main |
ELIAS von Felix Mendelssohn-Bartholdy Namhafte Solisten (Hierdeis, Sopran, Schmickler,
Alt, Poplutz, Tenor, Kögel, Bass) führten mit der Kantorei Sachsenhausen, dem SELF-Chor der Heinrich-Mann-Schule
Dietzenbach (Einstudierung: Barbara Wendtland) und dem Kurt-Thomas-Kammerchor Frankfurt mit der Kammerphilharmonie Bad Nauheim unter der Leitung von
Dreikönigskantor Andreas Köhs das
Oratorium ELIAS von Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1847)
im Jahre des 160. Todestages dieses bedeutenden deutschen Komponisten auf. Das großartige Spätwerk
Mendelssohns, der „ELIAS“, welches 10 Jahre nach dem eher lyrisch-weichem
„Paulus“ abgeschlossen und 1846 in Birmingham uraufgeführt wurde, ist
gleichsam das alttestamentliche Gegenstück zu „Paulus“. Der Held des
Oratoriums, ELIAS, ist eine der erhabenen fanatisch-besessenen
Prophetengestalten der Bibel. Mendelssohn versteht es meisterhaft, die
dramatischen Situationen mit Elias als Kämpfer und triumphierenden Sieger
über den Götzendienst des Baal durch farbige, dramatisch fesselnde
Musiksprache erlebbar zu machen. |
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Karfreitag,
06.04.2007, 19 Uhr, Kulturkreis Glashütten - Pfarrkirche
Schloßborn Montag,
26.03.2007, 20 Uhr, Heiliggeistkirche Frankfurt
am Main (Dominikanerkloster) Sonntag,
25.03.2007, 18 Uhr, Dreikönigskirche Frankfurt am Main Samstag,
24.03.2007, 17.30 Uhr, Benediktinerinnenabtei Kloster Engelthal / Altenstadt
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JOHANNES-PASSION von Christoph Demantius Der Kurt-Thomas-Kammerchor brachte unter Leitung von Dreikönigskantor
Andreas Köhs Vocal-Werke zur
Passion zu Gehör. Beginnend mit der 6-stimmigen
deutschen JOHANNES-PASSION von
Christoph Demantius (geb. 1567) sang
der Kurt-Thomas-Kammerchor ein gleichwohl meisterhaftes wie seltenes Denkmal
älterer deutscher Musikkultur. Diese Johannes-Passion, mit der der 64-jährige
Demantius sein Lebenswerk abschloss, braucht den Vergleich mit Schütz nicht
zu scheuen. So kommt es Demantius gleichfalls nicht auf die bloße Erzählung
und die liturgische Darstellung, sondern auf das gefühlshafte Nacherleben der
Leidensgeschichte an. Mit der dramatischen Vergegenständlichung der Passion
lässt er den Zuhörer mit seiner Seele aktiv teilhaben und setzt an die Stelle
des Symbols leidenschaftlichen Ausdruck. Ein besonderes Kleinod der
Vocal-Literatur mit hohem Anspruch war die dann folgende Messe en Sol Majeur des französischen Komponisten Francis Poulenc (1899 – 1963). Den Abschluss
des Passionskonzertes bildete die Bach-Motette
„Jesu, meine Freude“, BWV 227. |
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Sonntag, 03.12.2006, 17 Uhr, Dreikönigskirche Frankfurt am Main Samstag,
02.12.2006, 16.30 Uhr, Kloster Engelthal Altenstadt / Wetterau Gabriele
Hierdeis, Sopran Birgit
Schmickler, Alt Hans-Jörg
Mammel, Tenor Christoph
Kögel, Bass Kurt-Thomas-Kammerchor
Telemann-Ensemble
Frankfurt Leitung: Andreas Köhs Schirmherrin des Konzerts in der Dreikönigskirche
Frankfurt: Dr. h.c. Petra Roth Oberbürgermeisterin
der Stadt Frankfurt
am Main
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JUDAS
MACCABAEUS, HWV 63 von
Georg Friedrich Händel Das von Händel im Sommer 1746
komponierte Oratorium handelt von den jüdischen Glaubens- und
Freiheitskämpfen im 2. vorchristlichen Jahrhundert, von denen die Bücher der
Makkabäer berichten. In Judas Maccabaeus findet man die reife und
starke Händelsche Musik, die wie niemals vorher Größe, Erhabenheit und
Schlichtheit vereint. Judas Maccabaeus darf neben
dem Messias als Händels volkstümlichstes Werk bezeichnet werden und brachte
ihm einen durchschlagenden und unwidersprochenen Erfolg, der seine Stellung in
England endgültig befestigt und ihn zum allseitig verehrten
"Volkskomponisten" gemacht hat. Hervorragende Solisten waren
Gabriele Hierdeis, Sopran, als "Israelitish Woman", Birgit
Schmickler, Alt, als "Israelitish Man", Hans Jörg Mammel, Tenor,
als Judas Maccabaeus und Christoph Kögel, Bass, als Simon, der Bruder von
Judas. Den Part der "Second Israelitish Woman" übernahm anstelle
der erkrankten Eva Sumera diesmal Anke Nitzl, Sopran, selbst Mitglied des
Kurt-Thomas-Kammerchores. Mit
diesem Oratorienkonzert am 03.12.2006 in der Dreikönigskirche beging der Kurt-Thomas-Kammerchor unter der
künstlerischen Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs den 125.
Geburtstag der Dreikönigskirche. |
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Sonntag, 21.05.2006, 18 Uhr, Dreikönigskirche Frankfurt am Main Samstag,
20.05.2006, 18 Uhr, Kloster Engelthal Altenstadt / Wetterau Freitag,
19.05.2006, 20 Uhr, Bergkirche Niedergründau Schirmherr des Konzerts in der Dreikönigskirche
Frankfurt: Dr. Rüdiger Volhard Vorsitzender
der Kurt Thomas – Haus der Chöre e.V. |
MISSA
Es-Dur (Cantus Missae), op.109 von
Josef Gabriel Rheinberger Auf dem Programm des
diesjährigen a-cappella-Konzertes des Kurt-Thomas-Kammerchores
unter Leitung von Dreikönigskantor Andreas
Köhs standen Motetten von Giovanni Gabrieli, Claudio Monteverdi, Heinrich
Schütz und Johann Sebastian Bach. Mittelpunkt der Aufführung war
die Missa Es-Dur von Josef Gabriel Rheinberger (1839 – 1901).
Das auch als "Cantus
missae" genannte Opus 109 ist dessen einzige doppelchörige
Messkomposition und gilt als die schönste reine Vokalmesse der Neuzeit, für
die ihn Papst Leo XIII. mit dem Gregorius-Orden auszeichnete. Kantor Andreas Köhs umrahmte das Konzert mit der „Ciacona e-moll“ von
Dietrich Buxtehude auf der großen Schuke-Orgel der Dreikönigskirche, einem
der schönsten Instrumente im Rhein-Main-Gebiet. |
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Montag, 10.10.2005, 20 Uhr, Heiliggeistkirche Frankfurt am Main Sonntag,
25.09.2005, 18 Uhr, Dreikönigskirche Frankfurt am Main Samstag,
24.09.2005, 18 Uhr, Kloster Engelthal Altenstadt / Wetterau Schirmherr des Konzerts in der Dreikönigskirche
Frankfurt: Teuto Rocholl Ehrenvorsitzender
der Frankfurter Kantorei |
MESSE für zwei
vierstimmige Chöre von
Frank Martin Der Kurt-Thomas-Kammerchor unter Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs brachte die Messe für zwei vierstimmige Chöre von Frank Martin zu Gehör. Aufgeführt wurden weiterhin
Motetten von Johann Sebastian Bach, Max Reger und Gustav Holst. Frank Martin (1890 – 1974) gehört zu den bekanntesten
Schweizer Komponisten des letzten Jahrhunderts. In seinen Werken verbindet er
in einer ganz eigenen musikalischen Sprache Elemente des französischen
Impressionismus mit Techniken der Neuen Musik, wobei der Zusammenklang von
Musik und Sprachmelodie in Frank Martins Vokalwerken eine besondere Bedeutung
erlangt. Dreikönigskantor Andreas Köhs umrahmte das Konzert auf
der Schuke-Orgel mit Werken von Johann Sebastian Bach. |
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Sonntag,
13.03.2005, 18 Uhr, Dreikönigskirche
Frankfurt am Main Samstag,
12.03.2005, 18 Uhr, Kloster Engelthal Altenstadt / Wetterau Gabriele Hierdeis, Sopran Jürgen Banholzer, Altus Andreas Karasiak, Tenor Michael Roman, Bass Daniel Starke, Bass Kurt-Thomas-Kammerchor Telemamm-Ensemble
Frankfurt Leitung: Andreas Köhs Schirmherrin des Konzerts in der Dreikönigskirche
Frankfurt: Alexandra Prinzessin von Hannover Stellvertretende
Stadtverordnetenvorsteherin in Frankfurt am Main |
JOHANNES-PASSION von Johann Sebastian Bach Immer
aufs Neue beeindruckt Bachs
JOHANNES-PASSION durch ihre Unmittelbarkeit und Tiefgründigkeit. Mittels
der kongenialen Verbindung von zu verkündendem Wort und darstellender Musik bleibt
sie als unvergleichliches Musikstück und einzigartiges Glaubenszeugnis ein
Werk, „vor dessen Größe wir ehrfürchtig stille stehn“ (Albert Schweitzer). Mit
diesem Oratorienkonzert am 13.03.2005 in der Dreikönigskirche beging der Kurt-Thomas-Kammerchor sein 10-jähriges Gründungsjubiläum. |
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Freitag,
24.09.2004, 20 Uhr, Pauluskirche Darmstadt Sonntag,
19.09.2004, 18 Uhr, Dreikönigskirche
Frankfurt Samstag,
18.09.2004, 19 Uhr, Kloster Engelthal / Altenstadt Schirmherr des Konzerts in der Dreikönigskirche
Frankfurt: Prof.
Dr. h.c. Hilmar Hoffmann Stadtrat
a. D. |
MAGNIFICAT „Meine
Seele jubelt in Gott“ Der Kurt-Thomas-Kammerchor unter Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs brachte Magificat-Vertonungen verschiedener Stilepochen
– von der Spätrenaissance über Barock bis zu zeitgenössischer Musik – zu
Gehör. Aufgeführt wurden
a-cappella-Vocal-Werke von Lassus, Praetorius, Bach, Stanford und Pärt. Das Magnificat (Lobgesang der Maria, Lk 1, 46 –56) ist eines der drei
so genannten Cantica des Neuen Testamentes und bildet im Offizium der
römischen Messe den Höhepunkt der Vesper. Im 15. Jhd. entwickelte sich
parallel zur Vocalkomposition auch die Magnificatbearbeitung für Orgel. Dreikönigskantor Andreas Köhs umrahmte das Konzert auf
der Schuke-Orgel mit Magnificat-Vertonungen von Buxtehude und Bach. . |
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Sonntag, 28.03.2004, 18 Uhr, Dreikönigskirche Frankfurt am
Main Samstag, 27.03.2004, 18 Uhr, Klosterabtei Engelthal bei
Altenstadt / Wetterau Georg Friedrich Händel
ISRAEL IN EGYPT Vilma
Pigagaite, Sopran Renata Grunwald, Sopran Birgit
Schmickler, Alt Julian Podger, Tenor Peter Brock, Bass Daniel
Starke, Bass Kurt-Thomas-Kammerchor Telemamm-Ensemble
Frankfurt Leitung: Andreas Köhs Schirmherr des Konzerts in der Dreikönigskirche
Frankfurt: Roland Koch Ministerpräsident
des Landes Hessen |
ISRAEL IN EGYPT
von Georg Friedrich
Händel Mit dem Oratorium "Israel
in Egypt" von Georg Friedrich Händel
musizierte der Kurt-Thomas-Kammerchor
sein bislang ehrgeizigstes Konzertprojekt. Doppelchöre in venezianischem
Stil, virtuose Chorfugen und opernhafte Dramatik auf 530 Seiten
Klavierauszug. Das barocke Oratorium rund um den Auszug des Volkes Israel aus
Ägypten sucht mit dem Großeinsatz des Chores in der Literatur seinesgleichen.
Dem Kurt-Thomas-Kammerchor kam die klangstarke Aufgabe zu, jene Dimensionen
zu vermitteln, die mit dem Auszug des Volkes Israel aus ägyptischer
Unterdrückung geschildert werden. Farbigkeit entlockte das Werk auch dem Telemann-Ensemble
als Orchester bei der Schilderung der sieben Plagen: Klar, dass Heere von
Heuschrecken, Fliegen und Fröschen die lautmalerische Kreativität des
Komponisten gelockt hatten, der das Orchester damit zu spieltechnischen
Höchstleistungen antreibt. Als größte Herausforderung offenbarte sich die
englische Sprache auf engstem Raum in der Originalversion, in der der
Komponist seine Musik dicht an die englische Sprachmelodie anschmiegt. Hochkarätig war das Solistensextett besetzt mit dem Tenor Julian
Podger und den Frankfurterinnen Vilma Pigagaite (Sopran) und Birgit
Schmickler (Alt). |
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Sonntag, 06.04.2003, 18 Uhr, Dreikönigskirche Frankfurt am
Main Samstag, 05.04.2003, 18 Uhr, Klosterabtei Engelthal bei
Altenstadt / Wetterau Johann Sebastian Bach: MATTHÄUS
– PASSION Gabriele
Hierdeis, Sopran Birgit
Schmickler, Alt Hans-Jörg
Mammel, Tenor Christoph
Kögel, Bass Stefan Grunwald, Bass
Kurt-Thomas-Kammerchor
Telemann-Ensemble
Frankfurt Leitung: Andreas Köhs Schirmherren des Konzerts in der
Dreikönigskirche Frankfurt: Dr. Walter Wallmann Bundesminister,
Ministerpräsident, Oberbürgermeister a.D. Udo Corts Staatsminister des Hessischen
Ministeriums für Wissenschaft und Kunst |
MATTHÄUS – PASSION
von Johann Sebastian Bach Mit der MATTHÄUS – PASSION
von Johann Sebastian Bach führte der Kurt-Thomas-Kammerchor
unter Leitung von Andreas Köhs ein musikalisch unübertroffenes Oeuvre
des Leipziger Kantors auf. Der handverlesene Chor, der aus semiprofessionellen
Sängern besteht, vermochte die in der Passion angelegte emotionale Bandbreite
zwischen Fanatismus, Wut, Trauer und Freude engagiert in seine Interpretation
zu legen. Die 40 Sänger der zwei
Chorhälften waren links und rechts vom Altar der Kirche postiert, jedoch nicht
chorisch geordnet, sondern völlig durcheinander standen die Sänger im Chor –
ganz so, wie es die dargestellten Menschenaufläufe der „Turba-Chöre“ in der
Matthäus-Passion nahelegen. Mit dem Kurt-Thomas-Kammerchor
musizierten die Solisten Gabriele Hierdeis (Sopran), Birgit Schmickler (Alt),
Hans-Jörg Mammel (Tenor), Christoph Kögel und Stefan Grunwald (beide Bass). Das Telemann-Ensemble
Frankfurt übernahm den Orchesterpart. Für den „Cantus Firmus“ der
Passion hat Andreas Köhs den Schulchor der Dietzenbacher Heinrich-Mann-Schule
gewinnen können. |
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Sonntag, 03.11.2002, 17 Uhr Dreikönigskirche Frankfurt am
Main Samstag, 02.11.2002, 17 Uhr Klosterabtei Engelthal bei Altenstadt / Wetterau Johannes Brahms: EIN
DEUTSCHES REQUIEM in der Neu-Instrumentierung von
Bernhard Noll (Uraufführung), sowie die Motette „Komm, Jesu, komm“, BWV 229, von Johann Sebastian Bach Gabriele
Hierdeis, Sopran Christoph
Kögel, Bariton Kurt-Thomas-Kammerchor Telemann-Ensemble Frankfurt Leitung: Andreas Köhs Schirmherrin des Konzerts in der Dreikönigskirche
Frankfurt: Petra Roth Oberbürgermeisterin
der Stadt
Frankfurt am Main
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EIN
DEUTSCHES REQUIEM von Johannes Brahms in einer Neu-Instrumentierung von Bernhard Noll Zur Neu-Instrumentierung von Bernhard Noll Neben
der Originalgestalt des „Deutschen Requiem“, bei der der Instrumentalpart
einem vollständigen Orchestersatz zugedacht ist, fertigte Johannes Brahms zusätzlich
eine Fassung für Klavier zu vier Händen an. Damit folgte er einer
Gepflogenheit des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, mittels derer, als es noch
keine Möglichkeit der Tonaufzeichnung gab, dem breiten Publikum eine weniger
aufwändige Gelegenheit zum Kennenlernen einer Komposition geboten wurde.
Daneben erstellte der Frankfurter Musikwissenschaftler Heinrich Poos eine
Fassung für zwei Klaviere, die durch Hinzunahme eines weiteren Instruments
wohl größere klangliche Möglichkeiten hat, die aber dennoch den eigentlichen
Orchesterklang vermissen läßt. Vor
dem Hintergrund, dass nun mit dem Kurt-Thomas-Kammerchor ein
leistungsfähiges Chorensemble zur Verfügung steht, erarbeitete Bernhard
Noll, selbst erfahrener Chorsänger und Korrepetitor, eine Fassung für
Klavier und tiefe Orchesterinstrumente. Er weist dem Klavier hierbei
hauptsächlich den Part von Oberstimmen (Flöten, Oboen, Klarinetten, Violinen)
und percussiven Instrumenten (Harfe, Pauken) zu und stellt den traditionellen
tiefen Streichersatz plus Fagott als tragendes Fundament für den Chorklang
bei. Entstanden
ist mit dieser Aufführungsmöglichkeit eine interessante Alternative, die den
Erfordernissen des geringeren äußeren Aufwands Rechnung trägt und den
künstlerischen Belangen eines auf hohe Klangkultur bedachten Chores entgegen
kommt. |
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