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Kurt - Thomas - Kammerchor

 

Frankfurt am Main

 

 

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Sonntag, 13.04.2014, 18 Uhr,

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

Samstag, 12.04.2014, 19 Uhr,

Bergkirche Niedergründau

 

Gabriele Hierdeis, Sopran (Niedergründau)

Marina Unruh, Sopran (Frankfurt)

Verena Gropper, Sopran

Georg Poplutz, Tenor

Christoph Kögel, Bass

Kurt-Thomas-Kammerchor

Telemann-Ensemble Frankfurt

Leitung: Andreas Köhs

 

 

 

 

Messe in c-moll, KV 427

von Wolfgang Amadeus Mozart

Ich hatte viel Bekümmernis, BWV 21

von Johann Sebastian Bach

 

Aus den 18 Messen des aus über 70 Werken geistlichen Inhalts bestehenden kompositorischen Schaffens des bedeutenden Komponisten der Wiener Klassik, Wolfgang Amadeus Mozart, ragt die sogenannte Große Messe in c-moll, KV 427, als eine der großartigsten Messvertonungen heraus. Mozart hinterließ die Messe jedoch unvollendet.

Die offenbar für seine Frau Constanze komponierte Messe entstand im Sommer 1782. Die leidhafte Erfahrung des frühen Todes seines zwei Monate alten Sohnes mag einer der Gründe für die fehlende Vollendung gewesen sein. Dennoch ist diese ehrgeizige Komposition Mozarts, die in stilistischer Vielfalt auf den Werken Johann Sebastian Bachs aufbaut, ein großartiges Monumentalwerk  voll emotionaler Tiefe und Frömmigkeit, Ausdruck der universalen Musiksprache der Wiener Klassik und ein fester Bestandteil der europäischen Musikgeschichte.

 

Johann Sebastian Bachs Kantate, Ich hatte viel Bekümmernis, BWV 21, verkörpert in bildhaft musikalischer Sprache die emotional aufwühlende Wirkung von Trauer und Unglück und zeigt dennoch die Wandelbarkeit des Kummers in Freude und Zuversicht durch tiefes göttliches Vertrauen und stimmt den Zuhörer hoffnungsfroh.

 

 

 

 

 

Montag, 02.12.2013, 20 Uhr,

Heiliggeistkirche Frankfurt am Main

Sonntag, 01.12.2013, 17 Uhr,

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

Samstag, 30.11.2013, 19 Uhr,

Katholische St. Laurentiuskirche Usingen

 

Gabriele Hierdeis, Sopran

Julia Brock, Sopran

Anne Bierwirth, Alt

Georg Poplutz, Tenor

Daniel Starke, Bass

Kurt-Thomas-Kammerchor

Telemann-Ensemble Frankfurt

Leitung: Andreas Köhs

 

Konzert in Frankfurt am Main:

 

Schirmherrin

Stadtälteste Dr. h.c. Petra Roth

Oberbürgermeisterin a.D. der

Stadt Frankfurt am Main

 

Oratorienkonzert 1. Advent 2013

Kurt-Thomas-Kammerchor

Leitung: Andreas Köhs

Foto: © KTK

 

 

 

Dixit Dominus

Gloria in excelsis Deo

Ode for St. Cecilia’s Day

von Georg Friedrich Händel

 

Das Oratorium DIXIT DOMINUS, HWV 232, als Vertonung des Psalms 110 ist das früheste erhaltene geistliche Werk von Georg Friedrich Händel. Dieses Frühwerk des erst 22-jährigen Komponisten besticht mit der musikalischen Umsetzung unbändigen Temperamentes, spannungsgeladener Intensität und vermag mit Einfallsreichtum an Rhythmik und Stimmungen die Zuhörer und Aufführenden gleichermaßen emotional in Bann zu ziehen. Aufgrund der außerordentlich hohen Virtuosität und des damit verbundenen musikalischen Anspruchs an die Aufführenden ist dieses Kleinod im Schaffen des großen Meisters selten live zu hören und steht immer noch völlig zu Unrecht im Schatten seines berühmten Oratoriums „Messiah“.

Die erst im Jahre 2000 in der Bibliothek der Londoner Royal Academy of Music wiederentdeckte unbekannte liturgische Komposition GLORIA IN EXCELSIS DEO, HWV deest, für Solo-Sopran (großartig: Gabriele Hierdeis) und Streicher des noch jungen Händel ist durch ihre hohe musikalische Qualität sehr bald zu einer beliebten Komposition Händels für die Weihnachtszeit geworden.

Händels ODE FOR ST. CECILIA’S DAY, HWV 76, ist eine fulminante Lobpreisung der Macht der Musik. Seit dem Spätmittelalter wird die Heilige Cäcilia von Rom als Patronin der Kirchenmusik verehrt, seit dem 17. Jahrhundert haben in allen Stilepochen bedeutende Komponisten große Vokalwerke zu Ehren der Schutzpatronin geschaffen, darunter Henry Purcell, Georg Friedrich Händel, Joseph Haydn oder Benjamin Britten mit Oden, Messen oder Hymnen für St. Cäcilia. Für viele Chöre, die sich besonders der Interpretation geistlicher Chormusik widmen, ist das Cäcilienfest am 22. November ein besonderer Höhepunkt.

 

 

 

 

 

Sonntag, 05.05.2013, 18 Uhr,

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

Samstag, 04.05.2013, 18 Uhr,

Benediktinerinnenabtei Kloster Engelthal Altenstadt

 

Verena Gropper, Sopran

Elvira Bill, Alt

Georg Poplutz, Tenor

Christoph Kögel, Bass

Kurt-Thomas-Kammerchor

Telemann-Ensemble Frankfurt

Leitung: Andreas Köhs

 

Konzert in Frankfurt am Main:

 

Schirmherr

Stadtkämmerer Uwe Becker

Kirchendezernent der

Stadt Frankfurt am Main

 

 

 

Osteroratorium

Missa in g-moll

Himmelfahrtsoratorium

von Johann Sebastian Bach

 

Wie das Weihnachtsoratorium basieren auch das Oster- und Himmelfahrtsoratorium in ihrer Entstehung zu einem beträchtlichen Teil auf einer weltlichen Vorlage, die Johann Sebastian Bach (1685-1750) anlässlich säkularer Feierlichkeiten geschaffen hatte. Mit den Texten christlicher Verkündigung unterlegt und den prächtigen Instrumentalsätzen sind sie jedoch hervorragend geeignet, die zentralen christlichen Glaubenswahrheiten kraftvoll und intensiv zu vermitteln. Dennoch sind das Osteroratorium, BWV 249 (Kommt, eilet und laufet), und das Himmelfahrtsoratorium, BWV 11 (Lobet Gott in seinen Reichen), seltener in Konzerten zu hören und trotz der meisterhaft musikalisch übersetzten österlichen Freude und Glaubenszuversicht weit weniger bekannt als die beiden großen Passionen und das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach.

Gleiches gilt auch für die vier lutherischen Messen Bachs, hier die Missa in g-moll, BWV 235, obwohl sie zu den schönsten Gesangskompositionen aus seiner Leipziger Zeit als Thomaskantor gehören.

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 24.03.2013, 18 Uhr,

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

Samstag, 23.03.2013, 19 Uhr,

Bergkirche Niedergründau

 

Gabriele Hierdeis, Sopran

Susanne Schaeffer, Alt

Georg Poplutz, Tenor

Christoph Kögel, Bass

Daniel Starke, Bass (Jesus)

Kantorei Sachsenhausen

Kurt-Thomas-Kammerchor

Telemann-Ensemble Frankfurt

Leitung: Andreas Köhs

 

Konzert in Frankfurt am Main:

 

Schirmherr

Prof. Dr. Klaus Ring

Präsident der Polytechnischen Gesellschaft Stadt Frankfurt am Main

 

MARKUSPASSION

von Gottfried August Homilius

 

So wie auch die vor wenigen Jahren im Archiv der Berliner Sing-Akademie wiederentdeckte JOHANNESPASSION des Dresdner Kreuzkantors Gottfried August Homilius (1714-1785), die im Jahre 2011 unter Leitung von Kantor Andreas Köhs erstmals in Dreikönig zu hören war, ist auch die Passionsvertonung nach dem Evangelisten MARKUS eine sehr selten aufgeführte musikalische Kostbarkeit und war wieder eine Frankfurter Erstaufführung in der Dreikönigskirche.

Homilius, als Schüler von Johann Sebastian Bach, war nicht nur ein hervorragender Organist und wirkte als Musikdirektor an den drei Dresdner Hauptkirchen, auch sein kompositorisches Schaffen war umfangreich und in seiner Zeit sehr geschätzt.

Homilus verbindet den Leidensbericht aus dem Markusevangelium mit frei gedichteten Versen. Dem Pathos und dem Affekt der Barockzeit setzt Homilius sangliche  Melodik und grazile Ornamentik entgegen und verleiht der Passionsmusik eine bis dahin nicht gekannte Leichtigkeit. Die glanzvolle Instrumentierung unterstreicht die Dramatik des Geschehens in ergreifenden Klangfarben und reflektiert gleichermaßen eine positiv besetzte Glaubenserfahrung.

Im Schlusschor der eindrucksvollen Vertonung der Leidensgeschichte Christi bahnt sich bereits österliche Freude den Weg und entlässt den Zuhörer hoffnungsvoll mit Hallelujaklängen.

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 02.12.2012, 17 Uhr,

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

 

Gabriele Hierdeis, Sopran

Claudia Meurer, Sopran

Anne Bierwirth, Alt

Georg Poplutz, Tenor

Markus Flaig, Bass

Kantorei Sachsenhausen

Kurt-Thomas-Kammerchor

Telemann-Ensemble Frankfurt

Leitung: Andreas Köhs

 

Konzert in Frankfurt am Main:

 

Schirmherrin

Stadtälteste Dr. h.c. Petra Roth

Oberbürgermeisterin a. D. der

Stadt Frankfurt am Main

 

WEIHNACHTSORATORIUM,

BWV 248, Kantaten I - III

von Johann Sebastian Bach

MAGNIFICAT in C-Dur

von Johann Kuhnau

 

Das MAGNIFICAT in C-Dur von Johann Kuhnau (1660-1722) ist eine weitgehend unbekannte Vertonung des Lobgesangs der Maria.

Recherchen ergaben, dass es sich bei der Aufführung dieser musikalischen Kostbarkeit um eine Frankfurter Erstaufführung handelte. 

Johann Kuhnau war Chorknabe an der Dresdner Kreuzkirche und nach seinem Studium an der Leipziger Universität unmittelbarer Vorgänger von Johann Sebastian Bach im Amt des Thomaskantors. In diesem hat Kuhnau die Kirchenmusik in Leipzig gut zwanzig Jahre beeinflusst. Das MAGNIFICAT in C-Dur ist das am größten angelegte der wenigen überlieferten kirchenmusikalische Werke von Kuhnau.

Im Mittelpunkt des traditionellen Oratorienkonzertes zum 1. Advent stand das WEIHNACHTSORATORIUM, Kantaten I – III, von Johann Sebastian Bach (1685-1750), das wohl bekannteste Oratorium Bachs und eines der beliebtesten Chorwerke der Advents- und Weihnachtszeit. Beglückende Lebensfreude, die in der Musik ihresgleichen sucht, bricht in dem jubelnden Chor „Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage, rühmet, was heute der Höchste getan!...“mit elementarer Kraft hervor, vertieft sich zu stärkster Intensität des Gefühls und tiefem Glauben.

 

 

 

 

 

 

 

Montag, 17.09.2012, 20 Uhr,

Heiliggeistkirche Frankfurt am Main

Sonntag, 16.09.2012, 18 Uhr,

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

Samstag, 15.09.2012, 18 Uhr,

Benediktinerinnenabtei Kloster Engelthal Altenstadt

 

KTK 2012 v

Chorkonzert in der Dreikönigskirche

Foto: © M. Schieder

MISSA OCTO VOCUM

für achtstimmigen Doppelchor

von Hans Leo Hassler

 

Der KURT-THOMAS-KAMMERCHOR unter der künstlerischen Leitung von Dreikönigskantor ANDREAS KÖHS stellte sein aktuelles A-cappella-Konzertprogramm unter dem Motto des Psalms 98: Singet dem Herrn ein neues Lied vor mit Werken von Sethus Calvisius (1556-1615), Giovanni Gabrieli (1557-1612), Hans Leo Hassler (1564-1612), Johann Sebastian Bach (1685-1750) und Hugo Distler (1908-1942).

Im Jahre des 400. Todestages von Hans Leo Hassler (1564-1612) stand im Mittelpunkt des Konzertes die MISSA OCTO VOCUM des in Frankfurt am Main begrabenen Komponisten.

Hasslers Messe für achtstimmigen Doppelchor lebt in ihrer Vielstimmigkeit von der Klanggliederung des Raumes. Die entsprechende Aufstellung der Chöre lässt den Zuhörer die unermessliche Klangschönheit und Ausdruckskraft dieses Werkes erfahren. Das kompositorische Schaffen des in Nürnberg geborenen deutschen Komponisten und Organisten wurde schon früh dank seiner Ausbildung in Venedig bei Andrea und Giovanni Gabrieli durch venezianische Mehrchörigkeit in venezianisch-frühbarocker Klangentfaltung geprägt. Sein musikalischer Berufsweg führte Hassler als Organist und Kapellmeister später nach Augsburg, Ulm und Dresden. Von dort begleitete der schon kranke Hassler 1612 Johann Georg I. zur Wahl des Kaisers Matthias nach Frankfurt am Main, wo er am 8. Juni des gleichen Jahres an Schwindsucht starb. Im Frankfurter Kaiserdom erinnert eine Gedenktafel an den wohl bedeutendsten deutschen Komponisten seiner Zeit, Hans Leo Hassler.

Vertonungen des Gotteslobs nach den Psalmen 96, 98 und 99 aus verschiedenen Stilepochen umrahmten im Chorkonzert des Kurt-Thomas-Kammerchores die Messe Hasslers.

Hugo Distler, der als einer der führenden Vertreter der modernen evangelischen Kirchenmusik und deren Erneuerungsbewegung nach 1920 gilt und vor 70 Jahren starb, komponierte seine mitreißende Motette über den Psalm 98 Mitte der 1930er Jahre als 1. Motette seiner Geistlichen Chormusik, op. 12.

Den Abschluss des Konzertes bildete die unübertroffene Vertonung des Psalms 98, Singet dem Herrn ein neues Lied, von Johann Sebastian Bach, BWV 225.

Dreikönigskantor Andreas Köhs ließ nach der Aufführung der Messe von Hassler die Schuke-Orgel in der Dreikönigskirche durch die Fantasia super: „Komm, Heiliger Geist“, BWV 651, von Johann Sebastian Bach (1685-1750) erklingen.

 

 

 

 

 

Freitag, 08.06.2012, 19 Uhr,

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

 

Gabriele Hierdeis, Sopran

Anne Bierwirth, Alt

Georg Poplutz, Tenor

Christoph Kögel, Bass

Daniel Starke, Bass

Kurt-Thomas-Kammerchor

Telemann-Ensemble Frankfurt

Leitung: Andreas Köhs

 

Beschreibung: Beschreibung: FRANKFURT
IST GANZ CHOR
Deutsches Chorfest 2012

Deutsches Chorfest 2012

Frankfurt am Main

07. bis 10. Juni 2012

ODE FOR ST. CECILIA'S DAY (1692)

von Henry Purcell

 

Vom 07. bis 10. Juni 2012 wurde Frankfurt am Main zu Europas Chorhauptstadt. Fast 500 Chöre mit fast 20.000 Sängerinnen und Sängern gaben an den vier Veranstaltungstagen in mehr als 25 verschiedenen Spielorten rund 600 Konzerte.

Wer ein "Best of" der deutschen Chorszene erleben wollte, durfte  sich die Nacht der Chöre am Freitag, dem 08.06.2012,  19 – 24 Uhr, mit rund 60 Konzerten an mehr als zehn Spielorten nicht entgehen lassen. Denn dieser Abend war denjenigen Ensembles vorbehalten, die die Veranstalter mit hoher Qualität und innovativen Programmen überzeugen konnten.

(Quelle: www.chorfest.de)

 

Der KURT-THOMAS-KAMMERCHOR, einer der besten Chöre der Stadt Frankfurt am Main, gestaltete als Hausherr von Dreikönig das Eröffnungskonzert zur Nacht der Chöre in der Dreikönigskirche am Sachsenhäuser Mainufer mit einem Programm zu Ehren der Heiligen Cäcilia als Patronin der Kirchenmusik.

Seit dem Spätmittelalter wird die Heilige Cäcilia von Rom als Patronin der Kirchenmusik verehrt, seit dem 17. Jahrhundert haben in allen Stilepochen bedeutende Komponisten große Vokalwerke zu Ehren der Schutzpatronin geschaffen, darunter Henry Purcell, Georg Friedrich Händel, Joseph Haydn oder Benjamin Britten mit Oden, Messen oder Hymnen für St. Cäcilia. Für viele Chöre, die sich besonders der Interpretation geistlicher Chormusik widmen, ist das Cäcilienfest am 22. November ein besonderer Höhepunkt.

So war es nur folgerichtig, dass im Rahmen des Deutschen Chorfestes 2012 an einem der bedeutendsten Orte für kirchenmusikalische Tradition in Frankfurt am Main, der Dreikönigskirche am Sachsenhäuser Mainufer, mit einer strahlenden Cäcilien-Ode die Nacht der Chöre eröffnet wurde.

Zu hören waren die ODE FOR St. CECILIA'S DAY (1692) (Cäcilien-Ode) sowie das Anthem "Blow up the trumpet in Sion"  von HENRY PURCELL (1659-1695), aufgeführt durch den KURT-THOMAS-KAMMERCHOR unter der künstlerischen Leitung von Dreikönigskantor ANDREAS KÖHS.

 

 

 

 

 

Sonntag, 01.04.2012, 18 Uhr,

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

Samstag, 31.03.2012, 19 Uhr,

Bergkirche Niedergründau

 

Gabriele Hierdeis, Sopran

Anne Bierwirth, Alt

Georg Poplutz, Tenor

Jens Hamann, Bass (Jesus)

Christoph Kögel, Bass

Kurt-Thomas-Kammerchor

Telemann-Ensemble Frankfurt

Leitung: Andreas Köhs

 

Konzert in Frankfurt am Main:

 

Schirmherr

Stadtkämmerer Uwe Becker

Kirchendezernent der

Stadt Frankfurt am Main

 

JOHANNESPASSION, BWV 245

von Johann Sebastian Bach

 

Am Palmsonntag 2012 führte der Kurt-Thomas-Kammerchor mit namhaften Solisten, wie Gabriele Hierdeis, Sopran, Anne Bierwirth, Alt, Georg Poplutz, Tenor, Jens Hamann, Bass, Christoph Kögel, Bass, und dem Telemann-Ensemble Frankfurt unter der Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs die JOHANNESPASSION von Johann Sebastian Bach auf.

Bachs JOHANNESPASSION fesselt ihr Publikum immer wieder neu durch ihre tief und zeitlos beeindruckende musikalische Meisterschaft, mit der Johann Sebastian Bach die Leidensgeschichte Jesu Christi erzählt und die sich in dramatischen Chören mit imponierender Schöpferkraft, affektgeladener Tonsprache sowie harmonischem und melodischem Reichtum offenbart. Die einzigartige Verknüpfung eines sowohl erzählten als auch interpretierten Evangeliums nach Johannes mit bildhafter Musiksprache löst die Passion Christi aus einer zeitlichen und räumlichen Dimension. Sie bindet den Hörer auch hier und heute fest in das Geschehen ein und bleibt ein außergewöhnliches Glaubenszeugnis und musikalisches Werk, "vor dessen Größe wir ehrfürchtig stille stehn" (Albert Schweitzer).

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 27.11.2011, 17 Uhr,

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

Samstag, 26.11.2011, 19 Uhr,

Bergkirche Niedergründau

 

Heike Heilmann, Sopran

Elvira Bill, Alt

Joachim Streckfuß, Tenor

Markus Flaig, Bass

Kurt-Thomas-Kammerchor

Telemann-Ensemble Frankfurt

Leitung: Andreas Köhs

 

Konzert in Frankfurt am Main:

 

Schirmherrin

Dr. h.c. Petra Roth

Oberbürgermeisterin der

Stadt Frankfurt am Main

 

 

MESSE in h-moll, BWV 232

von Johann Sebastian Bach

 

Zum traditionellen Oratorienkonzert am 1. Advent 2011 führte der Kurt-Thomas-Kammerchor mit namhaften Solisten (Heike Heilmann, Elvira Bill, Joachim Streckfuß, Markus Flaig) und dem Telemann-Ensemble Frankfurt unter der künstlerischen Leistung von Dreikönigskantor Andreas Köhs die MESSE in h-moll von Johann Sebastian Bach auf.

Johann Sebastian Bachs "h-moll-Messe" gilt als grandioses Monument abendländischer Musikkultur. Als Bachs einzige Vertonung des vollständigen Ordinarium Missae mit den fünf feststehenden Teilen der lateinischen Messliturgie (Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus und Agnus Dei) liefert sie wie kein anderes Werk eine Zusammenfassung seiner Vokal- und Instrumentalkunst in ihrer gesamten Vielfalt. Die Reichhaltigkeit des virtuosen Musizierens und die beispiellose kompositorische Komplexität beeindrucken dabei ebenso wie die strahlende Festlichkeit der großen Rahmenchöre und die ergreifende Eindringlichkeit der klanglich eher verhaltenen Abschnitte. Die Ausarbeitung der "h-moll-Messe" hat Bach noch in seinem letzten Lebensjahr beschäftigt. Hinterlassen hat er hiermit das "wahrscheinlich größte musikalische Kunstwerk (...), das die Welt gesehen hat" (Carl Friedrich Zelter). P.K.

 

 

 

 

 

 

Montag, 20.06.2011, 20 Uhr,

Heiliggeistkirche Frankfurt am Main

Sonntag, 19.06.2011, 18 Uhr,

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

Samstag, 18.06.2011, 17 Uhr,

Benediktinerinnenabtei Kloster Engelthal Altenstadt

 

Beschreibung: Beschreibung: Benediktinerinnenabtei Kloster Engelthal
Kurt-Thomas-Kammerchor
Leitung: Andreas Köhs

Kurt-Thomas-Kammerchor

Leitung: Andreas Köhs

Benediktinerinnenabtei

Kloster Engelthal

Foto: © Sr. Caterina Görgen OSB

 

 

 

MESSE in F-Dur, op. 130

von Franz Lachner

 

Im Mittelpunkt des aktuellen a-cappella-Konzertprogrammes des Kurt-Thomas-Kammerchores unter Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs stand die 1859 in München uraufgeführte 8-stimmige MESSE in F-Dur, op. 130, von Franz Lachner (1803-1890).

Der 1803 geborene Münchner Hofkapellmeister und Generalmusikdirektor Franz Lachner gehört zu den bedeutendsten süddeutschen Komponisten seiner Zeit. Als Ehrenbürger der Stadt München sorgte er nicht nur mit seinem überaus umfangreichen und erfolgreichen kompositorischen Schaffen von nahezu 200 Werken aller Gattungen, sondern auch mit herausragenden Aufführungen mit dem Münchner Hofopernorchester, der Einführung der Wiener Klassik und der Wiederaufführung der Werke Bachs und Händels für Furore. In seiner 8-stimmigen Missa in F ist die Hinwendung zu venezianischer Mehrchörigkeit und gleichzeitiger polyphoner Durchdringung charakteristisch, er selbst bezeichnete sie als sein vielleicht bestes Werk. Dennoch geriet sein kompositorisches Schaffen nach seinem Tod 1890 als nicht mehr zeitgemäß bald in Vergessenheit und fand erst etwa 100 Jahre später wieder gebührende Beachtung.

Darüber hinaus sang der Kurt-Thomas-Kammerchor Motetten von Claudio Monteverdi (1567-1643), Johann Hermann Schein (1586-1630) und Gottfried August Homilius (1714-1785).

Den Abschluss des ersten Teils des Konzertes bildete die Aufführung der Motette Spem in alium des englischen Komponisten des 16. Jahrhunderts Thomas Tallis (um 1505-1585). Die 40-stimmige Motette, die Thomas Tallis vermutlich im Jahre 1573 zum 40. Geburtstag von Queen Elisabeth I. komponierte, ist ursprünglich für jeweils fünf eigenständige Vokal-Stimmen in insgesamt acht Chören notiert und schafft insbesondere durch die räumliche Positionierung der einzelnen Chöre im Kirchenraum ein berauschendes Klangerlebnis. Die Vertonung der tiefen Hoffnung in den gnädigen Schöpfer nach dem alttestamentlichen Buch Judith stellte der Kurt-Thomas-Kammerchor nun in einer Bearbeitung für 22 Stimmen in fünf Chören von Bernhard Noll, selbst Mitglied des Kurt-Thomas-Kammerchores, vor und ermöglichte damit die sehr selten realisierbare Live-Aufführung dieses einzigartigen Vokalwerkes.

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 10.04.2011, 17 Uhr,

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

Samstag, 09.04.2011, 18 Uhr,

Benediktinerinnenabtei Kloster Engelthal Altenstadt

 

Gabriele Hierdeis, Sopran

Anke Nitzl, Sopran

Anne Bierwirth, Alt

Georg Poplutz, Tenor

Christoph Kögel, Bass

Daniel Starke, Bass (Pilatus)

Kantorei Sachsenhausen

Kurt-Thomas-Kammerchor

Telemann-Ensemble Frankfurt

Leitung: Andreas Köhs

 

Konzert in Frankfurt am Main:

 

Schirmherr

Prof. Dr. Klaus Ring

Prasident der Polytechnischen Gesellschaft Stadt Frankfurt am Main

 

JOHANNESPASSION

von Gottfried August Homilius

 

Namhafte Solisten: Gabriele Hierdeis und Anke Nitzl, Sopran, Anne Bierwirth, Alt, Georg Poplutz, Tenor, Christoph Kögel und Daniel Starke, Bass, führten mit der Kantorei Sachsenhausen und Gästen aus dem Kurt-Thomas-Kammerchor sowie dem Telemann-Ensemble Frankfurt unter der Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs die JOHANNESPASSION von Gottfried August Homilius (1714-1785) auf.

Im erst vor wenigen Jahren wiederentdeckten, während des zweiten Weltkrieges ausgelagerten und über Jahrzehnte nicht zugänglichen Archiv der Berliner Sing-Akademie wurde neben weiteren bemerkenswerten Werken der deutschen Musikgeschichte auch die bis dahin unbekannte „Johannespassion" des Dresdner Kreuzkantors und Bach-Schülers Gottfried August Homilius (1714-1785) aufgefunden. Erst das detaillierte Studium aller Quellen konnte die vorliegende Passion zweifelsfrei dem Kreuzkantor Homilius zuordnen.

Diese Vertonung der Passion nach dem Evangelisten Johannes hatte ihren besonderen Wert in der Verbindung von traditioneller Form und frühklassischer Musik und gehört zu den letzten ihrer Art aus dem 18. Jahrhundert. Ausdrucksstark sind die vielfältigen Choreinsätze, die wie schon bei J.S. Bach als Turba-Chöre die Äußerungen der Volksmassen und verschiedenen Volksgruppen in der Passionsgeschichte übernehmen sowie die als Ruhepol fungierenden einfach strukturierten Choralsätze. In den Arien überzeugt Homilus in temperamentvollen wie auch in berückend-anmutigen Passagen mit melodischem Einfallsreichtum und klarer unspektakulärer Linienführung. Als Chorkomponist in seiner Zeit gerühmt und als großer Kirchenkomponist verehrt gilt Gottfried August Homilius als bedeutendster Komponist in der langen Reihe der Kreuzkantoren.

Mit der Frankfurter Erstaufführung der Johannes-Passion von Gottfried August Homilius konnte diese Kostbarkeit der geistlichen Chormusik in seiner hoffnungsfrohen Betrachtungsweise der Passionsgeschichte nun auch dem interessierten Konzertpublikum in Frankfurt am Main zugänglich gemacht werden.

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 28.11.2010, 17 Uhr,

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

Samstag, 27.11.2010, 19 Uhr,

Bergkirche Niedergründau

 

Gabriele Hierdeis, Sopran

Birgit Schmickler, Alt

Joachim Streckfuß, Tenor

Christoph Kögel, Bass

Kantorei Sachsenhausen

SELF-Chor der Heinrich-Mann-Schule Dietzenbach-Steinberg

Kurt-Thomas-Kammerchor

Telemann-Ensemble Frankfurt

Leitung: Andreas Köhs

 

Konzert in Frankfurt am Main:

 

Schirmherrin

Dr. h.c. Petra Roth

Oberbürgermeisterin der

Stadt Frankfurt am Main

 

 

MAGNIFICAT

von Felix Mendelssohn-Bartholdy

GLORIA in excelsis Deo

von Johann Christian Bach

 

Namhafte Solisten (Hierdeis, Schmickler, Streckfuß, Kögel) führten mit der Kantorei Sachsenhausen, dem SELF-Chor der Heinrich-Mann-Schule Dietzenbach-Steinberg sowie Gästen aus dem Kurt-Thomas-Kammerchor Frankfurt und mit dem Telemann-Ensemble Frankfurt unter der künstlerischen Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs zum Beginn der Adventszeit zwei besondere Kostbarkeiten klassischer Chorliteratur auf, die dem kirchenmusikalisch interessierten Publikum sehr selten geboten werden.

Die 1822 groß angelegte Vertonung des MAGNIFICAT von Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847) ist ein brillantes Werk des damals erst dreizehnjährigen Komponisten mit bereits eigenem Stil und lässt dennoch sein großes Vorbild Johann Sebastian Bach deutlich erkennen. Allerdings ist es nicht geklärt, ob dieses herausragende Frühwerk Mendelssohns seinerzeit je aufgeführt wurde. Ein weiteres eher selten zu hörendes Oratorium ist das strahlende und ausdrucksstarke GLORIA in excelsis Deo des jüngsten Sohnes von Johann Sebastian Bach, Johann Christian Bach (1735-1782), der auch als der „Mailänder“ oder „Londoner“ Bach bekannt ist und dem als Komponist der Frühklassik großer Einfluss auf den Stil des jungen Mozarts zugeschrieben wurde.

 

 

 

 

 

 

 

Montag, 27.09.2010, 20 Uhr,

Heiliggeistkirche Frankfurt am Main

Sonntag, 26.09.2010, 17 Uhr,

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

Samstag, 25.09.2010, 18 Uhr,

Benediktinerinnenabtei Kloster Engelthal Altenstadt

 

MASS in g minor

for soli and double chorus

von Ralph Vaughan Williams

 

Der Kurt-Thomas-Kammerchor stellte sein aktuelles A-cappella-Konzertprogramm vor. Im Mittelpunkt des Konzertes unter Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs stand die 1921 entstandene Mass in g minor von Ralph Vaughan Williams (1872-1958).

Der 1872 geborene Ralph Vaughan Williams gehört zu den bedeutendsten englischen Komponisten seiner Zeit, war Schüler von Stanford und Ravel und mit dem Komponisten Gustav Holst eng befreundet. Ralph Vaughan Williams komponierte zahlreiche große Chorwerke, 9 Symphonien, einige Solokonzerte, Kammermusik, Lieder, Filmmusiken und Opern. Das englische Volkslied und die englische Musik der Renaissance beeinflussten erheblich seinen Kompositionsstil. Mit der 1922 in Birmingham uraufgeführten doppelchörigen Messe in g-moll schuf er ein Werk, das trotz der kirchentonalen Harmonikvorstellungen seiner Zeit  von traditionellen Techniken des Komponierens geprägt ist und in seinem Klang die Einflüsse der frühen abendländischen Mehrstimmigkeit erkennen lässt. Der 1958 gestorbene Komponist ist in der Londoner Westminster Abbey beigesetzt.

Weiter standen auf dem Programm des Konzertes des Kurt-Thomas-Kammerchores Johann Sebastian Bachs Motette „Fürchte dicht nicht, ich bin bei dir“, BWV 228, und weitere ausgewählte Vokalwerke von Johann Pachelbel und Johann Sebastian Bach.

Dreikönigskantor Andreas Köhs brachte außerdem im Jahr des 200. Geburtstages von Robert Schumann (1810-1856) die 1. und 2. Fuge der Sechs Fugen über den Namen B-A-C-H, op. 60, des genialen deutschen Komponisten der Romantik auf der großen Schuke-Orgel zu Gehör.

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 28.03.2010, 17 Uhr,

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

Samstag, 27.03.2010, 18:30 Uhr,

Bergkirche Niedergründau

 

 

Heike Heilmann, Sopran

Britta Jacobus, Alt

Georg Poplutz, Tenor

Thilo Dahlmann, Bass

Christoph Kögel, Bass

Kurt-Thomas-Kammerchor

Frankfurter Kinderchor Neeber-Schuler

Telemann-Ensemble Frankfurt

Leitung: Andreas Köhs

 
 
Konzert in der Dreikönigskirche Frankfurt:

 

Schirmherr

Norbert Kartmann MdL

Präsident des Hessischen Landtages

 

MATTHÄUSPASSION

von Johann Sebastian Bach

 

Die Solisten: Heike Heilmann, Sopran, Britta Jacobus, Alt, Georg Poplutz, Tenor, Thilo Dahlmann, Bass und Christoph Kögel, Bass musizierten mit dem Kurt-Thomas-Kammerchor, dem Frankfurter Kinderchor Neeber-Schuler und dem Telemann-Ensemble Frankfurt unter der Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs .

 

Die Matthäuspassion, BWV 244, des Leipziger Thomaskantors Johann Sebastian Bach (1685-1750) gilt als eines der gewaltigsten Werke der Musikgeschichte. Die ausladende Anlage des 1727 für den Karfreitagsgottesdienst in der Leipziger Thomaskirche komponierten Werkes mit zwei Chören, zwei Orchestern, fünf Solisten und Kinderchor sprengte seinerzeit jeglichen Vorstellungsrahmen. Die Matthäuspassion zeugt nicht nur von der Meisterschaft, mit der Bach die Vokal- und Instrumentalkomposition beherrschte, sondern vor allem auch von seiner Kunst, ein Werk in solcher Vollkommenheit zu schaffen, dass sich niemand seiner überwältigenden Gefühlstiefe entziehen kann. Und dies umso mehr, als dieses musikalische Meisterwerk christlicher Verkündigung in dem ihm angemessenen sakralen Raum zur Aufführung kam.

 

 

 

 

 

Sonntag, 29.11.2009, 17 Uhr,

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

Samstag, 28.11.2009, 19 Uhr,

Bergkirche Niedergründau

 

 

Gabriele Hierdeis, Sopran

Britta Jacobus, Alt

Georg Poplutz, Tenor

Markus Flaig, Bass

Kurt-Thomas-Kammerchor

Telemann-Ensemble Frankfurt

Leitung: Andreas Köhs

 
 
Konzert in der Dreikönigskirche Frankfurt:

 

Schirmherrin

Frau Dr. h. c. Petra Roth

Oberbürgermeisterin der

Stadt Frankfurt am Main

 

Beschreibung: Beschreibung: Händel MESSIAH
Dreikönigskirche Frankfurt

Händel MESSIAH

Dreikönigskirche Frankfurt

Foto: © Dreikönigsgemeinde

 

 

 

 

 

 

 

MESSIAH

von Georg Friedrich Händel

 

Das traditionelle Oratorienkonzert zum 1. Advent war im Jahre 2009 dem 250. Todestag von Georg Friedrich Händel gewidmet.

Die Solisten (Gabriele Hierdeis, Sopran, Britta Jacobus, Alt, Georg Poplutz, Tenor, Markus Flaig, Bass), der Kurt-Thomas-Kammerchor und das Telemann-Ensemble Frankfurt brachten unter Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs das Oratorium MESSIAH  von Georg Friedrich Händel (1685 - 1759) in englischer Originalsprache zu Gehör.

 

Das von Händel im Jahre 1741 komponierte und 1742 in Dublin als Benefizkonzert uraufgeführte auf englischsprachigen Bibeltexten basierende Oratorium beschreibt in drei Teilen die christliche Heilsgeschichte von den alttestamentlichen Prophezeiungen über das Leben und Sterben Jesu Christi bis hin zur Wiederkehr Christi am Jüngsten Tag. Es ist ein geradezu einzigartiges Werk musikalischer Verkündigung des Christentums.

Das „Halleluja“ beschließt als berühmtester Satz des Oratoriums seinen zweiten Teil und an vielen – englischsprachigen – Orten der Welt ist es Brauch, dass das Publikum sich dazu erhebt, so wie es der Legende nach König Georg II. als Zeichen seiner Ergriffenheit getan haben soll.

Mit dem Oratorium MESSIAH (in englischer Sprache) kam eines der bis heute populärsten Werke geistlicher Musik des christlichen Abendlandes zur Aufführung und es wird mit Sicherheit auch zukünftig das musikinteressierte Publikum in seinen Bann ziehen und begeistern.

 

 

 

 

 

Sonntag, 28.06.2009, 16 Uhr,

Evangelische Kirche Kassel-Kirchditmold

Montag, 22.06.2009, 20 Uhr,

Heiliggeistkirche Frankfurt am Main

Sonntag, 21.06.2009, 18 Uhr,

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

Samstag, 20.06.2009, 18 Uhr,

Benediktinerinnenabtei Kloster Engelthal Altenstadt

 

Schirmherr des Konzerts

in der Dreikönigskirche Frankfurt:

Stadtrat Dr. Lutz Raettig

Vorsitzender des Aufsichtsrates

der Morgan Stanley Bank

 

 

 

 

 

 

MESSE, op. 54

für fünf Solostimmen und zwei fünfstimmige Chöre

von Louis Spohr

 

Der Kurt-Thomas-Kammerchor stellte im Louis-Spohr-Jahr 2009 sein aktuelles A-cappella-Konzertprogramm vor. Im Jahre des 225. Geburtstages und 150. Todestages des großen Komponisten und genialen Geigers Louis Spohr (1784-1859) stand im Mittelpunkt der Konzerte des Kurt-Thomas-Kammerchores unter Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs die 1821 entstandene Messe op. 54. Wenngleich unbegleitete geistliche Vokalwerke der Alten Musik für Louis Spohr vorbildhaft waren, so ist doch seine Messe op. 54 weit entfernt von einer Stilkopie, sondern vielmehr eine Verwirklichung romantischen Klangdenkens, die zudem durch ihre Dreichörigkeit mit dem jeweils fünfstimmigen Doppelchor und dem ebenfalls fünfstimmigen Solo-Chor höchste Anforderungen an ein leistungsstarkes Chorensemble stellt.

Der 1859 in Kassel gestorbene Komponist, geniale Violinvirtuose und Dirigent wusste sein Konzertpublikum in ganz Europa zu begeistern. Louis Spohr genoss auch als Organisator von Musikfesten einen hervorragenden Ruf, moderne Orchester haben ihm viel zu verdanken. Er prägte das Kulturleben Kassels in ganz erheblichem Maße, aber auch in Frankfurt am Main wirkte er 1817-1819 als Opern- und Musikdirektor am Staatstheater und hatte die Leitung des Orchesters der Frankfurter Museumsgesellschaft inne.

Weiter standen auf dem Programm der Konzerte des Kurt-Thomas-Kammerchores ausgewählte Vokalwerke von Heinrich Schütz (100. Psalm: „Jauchzet dem Herrn alle Welt“), Johann Sebastian Bach (Singet dem Herrn ein neues Lied, BWV 225), Felix Mendelssohn-Bartholdy (Sechs Sprüche, op. 79) und Benjamin Britten (A Hymn to the Virgin). Andreas Köhs spielt außerdem auf der großen Schuke-Orgel Felix Mendelsohn-Bartholdy’s Choral mit Variationen für Orgel über „Wie groß ist des Allmächt’gen Güte“.

 

 

 

 

 

 

 

 

Samstag, 01.11.2008, 19 Uhr,

St. Michaelis Lüneburg

Sonntag, 26.10.2008, 17 Uhr,

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

Samstag, 25.10.2008, 18 Uhr,

Benediktinerinnenabtei

Kloster Engelthal / Altenstadt

 

 

Gabriele Hierdeis, Sopran

Christoph Kögel, Bass

Kurt-Thomas-Kammerchor

Kammerphilharmonie Bad Nauheim

Leitung und Orgel: Andreas Köhs

 

 

Schirmherr des Konzerts

in der Dreikönigskirche Frankfurt:

Stadtrat Prof. Dr. Felix Semmelroth

Kulturdezernent der

Stadt Frankfurt am Main

 

 

 

REQUIEM

von Gabriel Fauré und Herbert Norman Howells

 

Als besonderes Kleinod der Vokal-Literatur mit hohem Anspruch erklang das 8-stimmige „Requiem“ (1936) des englischen Kirchenmusik-Komponisten Herbert Norman Howells (1892-1983), ein Requiem, welches Howells 1936 unter dem tiefen Eindruck der Erschütterung über den frühen Tod seines halbwüchsigen Sohnes schuf, jedoch erst 1980 zur Aufführung brachte.

Als Kontrapunkt kam die unübertroffene sehnsuchts- und hoffnungsvolle Motette Johann Sebastian Bach’s: „Komm, Jesu, komm“ BWV 229, zur Aufführung.

Das Konzert gipfelte in der besonderen REQUIEM-Vertonung des in Deutschland eher unbekannt gebliebenen außergewöhnlichen französischen Komponisten Gabriel Fauré (1845-1924). Als Schüler von Camille Saint-Saënt und Lehrer von Maurice Ravel war der Pariser Chorleiter und Organist für die moderne Musik des 20. Jahrhundert  von fundamentaler Bedeutung. Fauré vertonte in seinem Requiem nicht den gesamten Text der Totenmesse, sondern verzichtete u.a. auf das „Dies Irae“, die Androhung der Höllenqualen und des himmlischen Strafgerichts. Er wollte hingegen ein intimes, fried- und liebevolles Requiem komponieren und den Tod nicht nur als schmerzliches Erlebnis, sondern Befreiung begreifen.

 

 

 

 

 

 

Montag, 10.03.2008, 20 Uhr,

Heiliggeistkirche Frankfurt  am Main (Dominikanerkloster)

Sonntag, 09.03.2008, 18 Uhr,

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

Samstag, 08.03.2008, 17.30 Uhr,

Benediktinerinnenabtei Kloster Engelthal / Altenstadt

 

Georg Poplutz, Tenor

Markus Flaig, Bass

Kurt-Thomas-Kammerchor

Leitung und Orgel: Andreas Köhs

 

Schirmherr des Konzerts

in der Dreikönigskirche Frankfurt:

Dr. Rüdiger Volhard

Vorsitzender der Kurt Thomas – Haus der Chöre e.V.

 

 

 

 

 

CHORAL-PASSION, op. 7

von Hugo Distler (zum 100. Geburtstag)

 

Im Mittelpunkt des Passionskonzertes 2008 stand die Aufführung der 5-stimmigen deutschen CHORAL-PASSION, op. 7 von Hugo Distler (1908-1942) in Würdigung des 100. Geburtstages dieses Kirchenmusikkomponisten, der als einer der führenden Vertreter der modernen evangelischen Kirchenmusik galt, durch den Kurt-Thomas-Kammerchor und  die Solisten Georg Poplutz, Tenor (Evangelist), und Markus Flaig, Bass (Jesus), unter der Leitung von Andreas Köhs.

Distler selbst, der besonders geprägt war von dem packenden Eindruck, den die Lübecker Karfreitags-Aufführungen der Matthäus-Passion von Schütz auf ihn ausgeübt hatten, bezeichnet den Gedanken einer zeitgemäßen Darstellung der Passionsgeschichte und dennoch im Geist der alten durch Schütz zur Vollendung geführten a-cappella-Passion, die durch eine volkhafte, allgemeinverständliche, lapidare, ebenso primitive wie eindringliche Sprache charakterisiert sei, als Auslöser zur Schaffung dieser eindrucksvollen Komposition.

Als weiteres besonderes Kleinod der Vokal-Literatur mit hohem Anspruch wurden das 8-stimmige „Agnus Dei“ (1981) von Krzysztof Penderecki (*1933) und die Musikalischen Exequien von Heinrich Schütz (1585-1672) aufgeführt.

Besondere Würdigung erfuhr auch der Frankfurter Komponist Kurt Hessenberg (1908-1994), der in diesem Jahr ebenfalls 100 Jahre alt geworden wäre, mit der Aufführung seiner CHORAL-PARTITA für ORGEL: "O Welt, ich muß dich lassen", op. 43, No. 2 durch Dreikönigskantor Andreas Köhs auf der großen Schuke-Orgel der Dreikönigskirche.

Kurt Hessenberg gehört wie Hugo Distler ebenfalls zu den bedeutendsten Vertretern der evangelischen Kirchenmusik des 20. Jahrhunderts. Hessenberg war Professor für Komposition an der Frankfurter Musikhochschule und wurde für sein Wirken mit hohen Auszeichnungen der Stadt Frankfurt, des Landes Hessen und der Bundesrepublik Deutschland geehrt.

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 02.12.2007, 17 Uhr,

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

Samstag, 01.12.2007, 19 Uhr,

Bergkirche Niedergründau

 

 

Gabriele Hierdeis, Sopran

Renata Grunwald, Sopran

Hans-Jörg Mammel, Tenor

Georg Poplutz, Tenor

Thomas Eßmann, Tenor

Daniel Starke, Bass

Peter Brock, Bass

Kurt-Thomas-Kammerchor

Telemann-Ensemble Frankfurt

Leitung: Andreas Köhs

 
 
Konzert in der Dreikönigskirche Frankfurt:

 

Schirmherrin

Frau Dr. h. c. Petra Roth

Oberbürgermeisterin der

Stadt Frankfurt am Main

 

 

 

MARIENVESPER (1610)

von Claudio Monteverdi

 

Namhafte Solisten, der Kurt-Thomas-Kammerchor und das Telemann-Ensemble Frankfurt brachten zum traditionellen Oratorienkonzert am 1. Advent unter Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs die MARIENVESPER 1610 von Claudio Monteverdi (1567 – 1643) zu Gehör.

 

Die 1610 veröffentlichte MARIENVESPER, bestehend aus einer Reihe von Motetten, darf wegen der Kombination traditioneller Kompositionstechniken mit seinerzeit modernen, dramatischen und barockopulenten Ausdrucksformen wohl zurecht als eines der ersten barocken geistlichen Werke bezeichnet werden, in denen Monteverdi durch die ganze Breite seiner musikalischen Formsprache sein kirchenmusikalisches Können unter Beweis stellte. Die Komposition ist „in Glanz, Abwechslungsreichtum von Klangfarbe und Komplexität der Ornamentation unerreicht“ (Jeffrey Kurtzmann). Daher wird Monteverdis Musik niemals „Alte Musik“ werden, sondern „stets glühende, lebendige Musik bleiben“ (Nicolaus Harnoncourt) und auch zukünftig das musikinteressierte Publikum in seinen Bann ziehen und begeistern.


 

 

 

 

 

 

Sonntag, 17.06.2007, 18 Uhr,

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

 

Gabriele Hierdeis, Sopran

Birgit Schmickler, Alt

Georg Poplutz, Tenor

Christoph Kögel, Bass

Kantorei Sachsenhausen

SELF-Chor der Heinrich-Mann-Schule Dietzenbach-Steinberg

Einstudierung: Barbara Wendtland)

Kurt-Thomas-Kammerchor

Kammerphilharmonie Bad Nauheim

Leitung: Andreas Köhs

 

 

Schirmherr

Stadtrat Prof. Dr. Felix Semmelroth

Kulturdezernent der

Stadt Frankfurt am Main

 

 

 

ELIAS

von Felix Mendelssohn-Bartholdy

 

Namhafte Solisten (Hierdeis, Sopran, Schmickler, Alt, Poplutz, Tenor, Kögel, Bass) führten mit der Kantorei Sachsenhausen, dem SELF-Chor der Heinrich-Mann-Schule Dietzenbach (Einstudierung: Barbara Wendtland) und dem Kurt-Thomas-Kammerchor Frankfurt mit der Kammerphilharmonie Bad Nauheim unter der Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs das Oratorium ELIAS von Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1847) im Jahre des 160. Todestages dieses bedeutenden deutschen Komponisten auf.

 

Das großartige Spätwerk Mendelssohns, der „ELIAS“, welches 10 Jahre nach dem eher lyrisch-weichem „Paulus“ abgeschlossen und 1846 in Birmingham uraufgeführt wurde, ist gleichsam das alttestamentliche Gegenstück zu „Paulus“. Der Held des Oratoriums, ELIAS, ist eine der erhabenen fanatisch-besessenen Prophetengestalten der Bibel. Mendelssohn versteht es meisterhaft, die dramatischen Situationen mit Elias als Kämpfer und triumphierenden Sieger über den Götzendienst des Baal durch farbige, dramatisch fesselnde Musiksprache erlebbar zu machen.

 

 

 

 

 

 

Karfreitag, 06.04.2007, 19 Uhr,

Kulturkreis Glashütten - Pfarrkirche Schloßborn

Montag, 26.03.2007, 20 Uhr,

Heiliggeistkirche Frankfurt  am Main (Dominikanerkloster)

Sonntag, 25.03.2007, 18 Uhr,

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

Samstag, 24.03.2007, 17.30 Uhr,

Benediktinerinnenabtei Kloster Engelthal / Altenstadt

 

Beschreibung: Beschreibung: Konzert in Dreikönig

Prominente Konzertbesucher in der Dreikönigskirche am 25.03.2007: (v.l.n.r.)

Teuto Rocholl

Oberbürgermeisterin

Dr.h.c. Petra Roth

Dr. Rüdiger Volhard

Foto: © Hadem

JOHANNES-PASSION

von Christoph Demantius

 

Der Kurt-Thomas-Kammerchor brachte unter Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs Vocal-Werke zur Passion zu Gehör.


Beginnend mit der 6-stimmigen deutschen JOHANNES-PASSION von Christoph Demantius (geb. 1567) sang der Kurt-Thomas-Kammerchor ein gleichwohl meisterhaftes wie seltenes Denkmal älterer deutscher Musikkultur. Diese Johannes-Passion, mit der der 64-jährige Demantius sein Lebenswerk abschloss, braucht den Vergleich mit Schütz nicht zu scheuen. So kommt es Demantius gleichfalls nicht auf die bloße Erzählung und die liturgische Darstellung, sondern auf das gefühlshafte Nacherleben der Leidensgeschichte an. Mit der dramatischen Vergegenständlichung der Passion lässt er den Zuhörer mit seiner Seele aktiv teilhaben und setzt an die Stelle des Symbols leidenschaftlichen Ausdruck.

Ein besonderes Kleinod der Vocal-Literatur mit hohem Anspruch war die dann folgende Messe en Sol Majeur des französischen Komponisten Francis Poulenc (1899 – 1963). Den Abschluss des Passionskonzertes bildete die Bach-Motette „Jesu, meine Freude“, BWV 227.

 

 

 

 

 

Sonntag, 03.12.2006, 17 Uhr, Dreikönigskirche Frankfurt am Main

Samstag, 02.12.2006, 16.30 Uhr,

Kloster Engelthal Altenstadt / Wetterau

 

Gabriele Hierdeis, Sopran

Birgit Schmickler, Alt

Hans-Jörg Mammel, Tenor

Christoph Kögel, Bass

Kurt-Thomas-Kammerchor

Telemann-Ensemble Frankfurt

Leitung: Andreas Köhs

 

 

Schirmherrin des Konzerts

in der Dreikönigskirche Frankfurt:

Dr. h.c. Petra Roth

Oberbürgermeisterin der

Stadt Frankfurt am Main

 

Beschreibung: Beschreibung: Händel: Judas Maccabaeus
Kurt-Thomas-Kammerchor
Dreikönigskirche Frankfurt

Händel: Judas Maccabaeus

Kurt-Thomas-Kammerchor

Leitung: Andreas Köhs

Dreikönigskirche

Frankfurt am Main

Foto: © Rassow

 

 

 

 

 

 

 

 

JUDAS MACCABAEUS, HWV 63

von Georg Friedrich Händel

 

Das von Händel im Sommer 1746 komponierte Oratorium handelt von den jüdischen Glaubens- und Freiheitskämpfen im 2. vorchristlichen Jahrhundert, von denen die Bücher der Makkabäer berichten.  In Judas Maccabaeus findet man die reife und starke Händelsche Musik, die wie niemals vorher Größe, Erhabenheit und Schlichtheit vereint.

Judas Maccabaeus darf neben dem Messias als Händels volkstümlichstes Werk bezeichnet werden und brachte ihm einen durchschlagenden und unwidersprochenen Erfolg, der seine Stellung in England endgültig befestigt und ihn zum allseitig verehrten "Volkskomponisten" gemacht hat.

 

Hervorragende Solisten waren Gabriele Hierdeis, Sopran, als "Israelitish Woman", Birgit Schmickler, Alt, als "Israelitish Man", Hans Jörg Mammel, Tenor, als Judas Maccabaeus und Christoph Kögel, Bass, als Simon, der Bruder von Judas. Den Part der "Second Israelitish Woman" übernahm anstelle der erkrankten Eva Sumera diesmal Anke Nitzl, Sopran, selbst Mitglied des Kurt-Thomas-Kammerchores.

Mit diesem Oratorienkonzert am 03.12.2006 in der Dreikönigskirche beging der Kurt-Thomas-Kammerchor unter der künstlerischen Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs den 125. Geburtstag der Dreikönigskirche.

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 21.05.2006, 18 Uhr, Dreikönigskirche Frankfurt am Main

Samstag, 20.05.2006, 18 Uhr,

Kloster Engelthal Altenstadt / Wetterau

Freitag, 19.05.2006, 20 Uhr,

Bergkirche Niedergründau

 

Schirmherr des Konzerts

in der Dreikönigskirche Frankfurt:

Dr. Rüdiger Volhard

Vorsitzender der Kurt Thomas – Haus der Chöre e.V.

 

MISSA Es-Dur (Cantus Missae), op.109

von Josef Gabriel Rheinberger

 

Auf dem Programm des diesjährigen a-cappella-Konzertes des Kurt-Thomas-Kammerchores unter Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs standen Motetten von Giovanni Gabrieli, Claudio Monteverdi, Heinrich Schütz und Johann Sebastian Bach.

Mittelpunkt der Aufführung war die Missa Es-Dur von Josef Gabriel Rheinberger (1839 – 1901).  

Das auch als "Cantus missae" genannte Opus 109 ist dessen einzige doppelchörige Messkomposition und gilt als die schönste reine Vokalmesse der Neuzeit, für die ihn Papst Leo XIII. mit dem Gregorius-Orden auszeichnete.

Kantor Andreas Köhs umrahmte das Konzert mit der „Ciacona e-moll“ von Dietrich Buxtehude auf der großen Schuke-Orgel der Dreikönigskirche, einem der schönsten Instrumente im Rhein-Main-Gebiet.

 

 

 

 

 

 

Montag, 10.10.2005, 20 Uhr, Heiliggeistkirche Frankfurt am Main

Sonntag, 25.09.2005, 18 Uhr, Dreikönigskirche Frankfurt am Main

Samstag, 24.09.2005, 18 Uhr, Kloster Engelthal Altenstadt / Wetterau

 

Schirmherr des Konzerts

in der Dreikönigskirche Frankfurt:

Teuto Rocholl

Ehrenvorsitzender der Frankfurter Kantorei

 

MESSE  für zwei vierstimmige Chöre

von Frank Martin

 

Der Kurt-Thomas-Kammerchor unter Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs brachte die Messe für zwei vierstimmige Chöre von Frank Martin zu Gehör.

Aufgeführt wurden weiterhin Motetten von Johann Sebastian Bach, Max Reger und Gustav Holst.

Frank Martin (1890 – 1974) gehört zu den bekanntesten Schweizer Komponisten des letzten Jahrhunderts. In seinen Werken verbindet er in einer ganz eigenen musikalischen Sprache Elemente des französischen Impressionismus mit Techniken der Neuen Musik, wobei der Zusammenklang von Musik und Sprachmelodie in Frank Martins Vokalwerken eine besondere Bedeutung erlangt.

Dreikönigskantor Andreas Köhs umrahmte das Konzert auf der Schuke-Orgel mit Werken von Johann Sebastian Bach.

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 13.03.2005, 18 Uhr, Dreikönigskirche Frankfurt am Main

Samstag, 12.03.2005, 18 Uhr, Kloster Engelthal Altenstadt / Wetterau

 

Gabriele Hierdeis, Sopran

Jürgen Banholzer, Altus

Andreas Karasiak, Tenor

Michael Roman, Bass

Daniel Starke, Bass

Kurt-Thomas-Kammerchor

Telemamm-Ensemble Frankfurt

Leitung: Andreas Köhs

 

 

Schirmherrin des Konzerts

in der Dreikönigskirche Frankfurt:

Alexandra Prinzessin von Hannover

Stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin in Frankfurt am Main

 

 

 

 

 

 

 

 

JOHANNES-PASSION

von Johann Sebastian Bach

 

Immer aufs Neue beeindruckt Bachs JOHANNES-PASSION durch ihre Unmittelbarkeit und Tiefgründigkeit. Mittels der kongenialen Verbindung von zu verkündendem Wort und darstellender Musik bleibt sie als unvergleichliches Musikstück und einzigartiges Glaubenszeugnis ein Werk, „vor dessen Größe wir ehrfürchtig stille stehn“ (Albert Schweitzer).

 

Mit diesem Oratorienkonzert am 13.03.2005 in der Dreikönigskirche beging der Kurt-Thomas-Kammerchor sein 10-jähriges Gründungsjubiläum.

 

 

 

 

 

Freitag, 24.09.2004, 20 Uhr, Pauluskirche Darmstadt

Sonntag, 19.09.2004, 18 Uhr, Dreikönigskirche Frankfurt

Samstag, 18.09.2004, 19 Uhr,  Kloster Engelthal / Altenstadt

 

Schirmherr des Konzerts

in der Dreikönigskirche Frankfurt:

Prof. Dr. h.c. Hilmar Hoffmann

Stadtrat a. D.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

MAGNIFICAT

„Meine Seele jubelt in Gott“

 

Der Kurt-Thomas-Kammerchor unter Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs brachte Magificat-Vertonungen verschiedener Stilepochen – von der Spätrenaissance über Barock bis zu zeitgenössischer Musik – zu Gehör.

Aufgeführt wurden a-cappella-Vocal-Werke von Lassus, Praetorius, Bach, Stanford und Pärt.

Das Magnificat (Lobgesang der Maria, Lk 1, 46 –56) ist eines der drei so genannten Cantica des Neuen Testamentes und bildet im Offizium der römischen Messe den Höhepunkt der Vesper. Im 15. Jhd. entwickelte sich parallel zur Vocalkomposition auch die Magnificatbearbeitung für Orgel.

Dreikönigskantor Andreas Köhs umrahmte das Konzert auf der Schuke-Orgel mit Magnificat-Vertonungen von Buxtehude und Bach.

 

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Sonntag, 28.03.2004, 18 Uhr,

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

Samstag, 27.03.2004, 18 Uhr,

Klosterabtei Engelthal bei Altenstadt / Wetterau

 

Georg Friedrich Händel

ISRAEL IN EGYPT

 

Vilma Pigagaite, Sopran

Renata Grunwald, Sopran

Birgit Schmickler, Alt

Julian Podger, Tenor

Peter Brock, Bass

Daniel Starke, Bass

Kurt-Thomas-Kammerchor

Telemamm-Ensemble Frankfurt

Leitung: Andreas Köhs

 

Schirmherr des Konzerts

in der Dreikönigskirche Frankfurt:

Roland Koch

Ministerpräsident des Landes Hessen

 

ISRAEL IN EGYPT

von Georg Friedrich Händel

 

Mit dem Oratorium "Israel in Egypt" von Georg Friedrich Händel musizierte der Kurt-Thomas-Kammerchor sein bislang ehrgeizigstes Konzertprojekt. Doppelchöre in venezianischem Stil, virtuose Chorfugen und opernhafte Dramatik auf 530 Seiten Klavierauszug.

Das barocke Oratorium rund um den Auszug des Volkes Israel aus Ägypten sucht mit dem Großeinsatz des Chores in der Literatur seinesgleichen. Dem Kurt-Thomas-Kammerchor kam die klangstarke Aufgabe zu, jene Dimensionen zu vermitteln, die mit dem Auszug des Volkes Israel aus ägyptischer Unterdrückung geschildert werden. Farbigkeit entlockte das Werk auch dem Telemann-Ensemble als Orchester bei der Schilderung der sieben Plagen: Klar, dass Heere von Heuschrecken, Fliegen und Fröschen die lautmalerische Kreativität des Komponisten gelockt hatten, der das Orchester damit zu spieltechnischen Höchstleistungen antreibt. Als größte Herausforderung offenbarte sich die englische Sprache auf engstem Raum in der Originalversion, in der der Komponist seine Musik dicht an die englische Sprachmelodie anschmiegt.

Hochkarätig war das Solistensextett besetzt mit dem Tenor Julian Podger und den Frankfurterinnen Vilma Pigagaite (Sopran) und Birgit Schmickler (Alt).

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 06.04.2003, 18 Uhr,

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

Samstag, 05.04.2003, 18 Uhr,

Klosterabtei Engelthal bei Altenstadt / Wetterau

 

Johann Sebastian Bach:

MATTHÄUS – PASSION

 

Gabriele Hierdeis, Sopran

Birgit Schmickler, Alt

Hans-Jörg Mammel, Tenor

Christoph Kögel, Bass

Stefan Grunwald, Bass

Kurt-Thomas-Kammerchor

Telemann-Ensemble Frankfurt

Leitung: Andreas Köhs

 

Schirmherren des Konzerts in der Dreikönigskirche Frankfurt:

Dr. Walter Wallmann

Bundesminister, Ministerpräsident, Oberbürgermeister a.D.

Udo Corts

Staatsminister des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst

 

 

MATTHÄUS – PASSION

von Johann Sebastian Bach

 

Mit der MATTHÄUS – PASSION von Johann Sebastian Bach

führte der Kurt-Thomas-Kammerchor unter Leitung von Andreas Köhs ein musikalisch unübertroffenes Oeuvre des Leipziger Kantors auf.

 

Der handverlesene Chor, der aus semiprofessionellen Sängern besteht, vermochte die in der Passion angelegte emotionale Bandbreite zwischen Fanatismus, Wut, Trauer und Freude engagiert in seine Interpretation zu legen.

Die 40 Sänger der zwei Chorhälften waren links und rechts vom Altar der Kirche postiert, jedoch nicht chorisch geordnet, sondern völlig durcheinander standen die Sänger im Chor – ganz so, wie es die dargestellten Menschenaufläufe der „Turba-Chöre“ in der Matthäus-Passion nahelegen.

Mit dem Kurt-Thomas-Kammerchor musizierten die Solisten Gabriele Hierdeis (Sopran), Birgit Schmickler (Alt), Hans-Jörg Mammel (Tenor), Christoph Kögel und Stefan Grunwald (beide Bass).

Das Telemann-Ensemble Frankfurt übernahm den Orchesterpart.

Für den „Cantus Firmus“ der Passion hat Andreas Köhs den Schulchor der Dietzenbacher Heinrich-Mann-Schule gewinnen können.

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 03.11.2002, 17 Uhr

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

Samstag, 02.11.2002, 17 Uhr

Klosterabtei Engelthal bei

Altenstadt / Wetterau

 

Johannes Brahms:

EIN DEUTSCHES REQUIEM

in der

Neu-Instrumentierung von Bernhard Noll (Uraufführung),

sowie die Motette

Komm, Jesu, komm“,

BWV 229, von

Johann Sebastian Bach

 

Gabriele Hierdeis, Sopran

Christoph Kögel, Bariton

 

Kurt-Thomas-Kammerchor

Telemann-Ensemble Frankfurt

Leitung: Andreas Köhs

 

Schirmherrin des Konzerts

in der Dreikönigskirche Frankfurt:

Petra Roth

Oberbürgermeisterin der

Stadt Frankfurt am Main

Beschreibung: Beschreibung: Kantor Andreas Köhs
mit Bernhard Noll

Kantor Andreas Köhs

mit Bernhard Noll

Foto: © Hadem

EIN DEUTSCHES REQUIEM

von Johannes Brahms

in einer Neu-Instrumentierung

von Bernhard Noll

 

Zur Neu-Instrumentierung von Bernhard Noll

 

Neben der Originalgestalt des „Deutschen Requiem“, bei der der Instrumentalpart einem vollständigen Orchestersatz zugedacht ist, fertigte Johannes Brahms zusätzlich eine Fassung für Klavier zu vier Händen an. Damit folgte er einer Gepflogenheit des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, mittels derer, als es noch keine Möglichkeit der Tonaufzeichnung gab, dem breiten Publikum eine weniger aufwändige Gelegenheit zum Kennenlernen einer Komposition geboten wurde. Daneben erstellte der Frankfurter Musikwissenschaftler Heinrich Poos eine Fassung für zwei Klaviere, die durch Hinzunahme eines weiteren Instruments wohl größere klangliche Möglichkeiten hat, die aber dennoch den eigentlichen Orchesterklang vermissen läßt.

 

Vor dem Hintergrund, dass nun mit dem Kurt-Thomas-Kammerchor ein leistungsfähiges Chorensemble zur Verfügung steht, erarbeitete Bernhard Noll, selbst erfahrener Chorsänger und Korrepetitor, eine Fassung für Klavier und tiefe Orchesterinstrumente. Er weist dem Klavier hierbei hauptsächlich den Part von Oberstimmen (Flöten, Oboen, Klarinetten, Violinen) und percussiven Instrumenten (Harfe, Pauken) zu und stellt den traditionellen tiefen Streichersatz plus Fagott als tragendes Fundament für den Chorklang bei.

Entstanden ist mit dieser Aufführungsmöglichkeit eine interessante Alternative, die den Erfordernissen des geringeren äußeren Aufwands Rechnung trägt und den künstlerischen Belangen eines auf hohe Klangkultur bedachten Chores entgegen kommt.